Anzeige
Barmenia Roland Kahl

Hamburg – Beim HSV gab es am Tag danach viel Redebedarf. Mehr als sonst – und dennoch: Nach dem 1:2 gegen Darmstadt 98 fordert Trainer Bruno Labbadia zu allererst Geduld. „Wir sind wachsam, was die Tabelle angeht, das waren wir schon die ganze Zeit. Wir haben das Spiel des gerettet sein nicht mitgemacht und werden jetzt auch nicht in Panik verfallen“, stellte Labbadia fest.

„Auch diese Woche müssen wir durch die Arbeit auf dem Trainingsplatz und mit vielen Gesprächen wieder dagegen steuern. Wir brauchen Geduld für diese Entwicklung und sind uns unserer Situation sehr bewusst. Es zeigt, wie wachsam wir sein müssen", so der Trainer.

Albin Ekdal (Sprunggelenk) und Emir Spahic (leichter Infekt) spulten ihre Regenerations-Einheit im Trainingszentrum ab, während ihre Mannschaftskollegen auf dem Platz waren. Artjoms Rudnevs fehlte wegen eines privaten Termins; Gideon Jung machte sich auf den Weg nach Hannover, um die HSV-Zwote bei ihrem Auswärtsspiel bei Hannover 96 II zu unterstützen. Aaron Hunt, der nach der Abschlusseinheit am Freitag wegen seiner Oberschenkel-Probleme passen musste, war ebenfalls nicht auf dem Platz. „Wir werden sehen, ob wir das BVB-Spiel in Angriff nehmen oder für ihn einen anderen Plan entwickeln", erklärte Labbadia. Bei Johan Djourou muss ebenfalls abgewartet werden, wie er die kommende Trainingswoche bestreiten wird. Bis zum Sonntag haben die Rothosen Zeit, sich auf ihr Gastspiel beim Tabellenzweiten Dortmund einzustellen.