Hamburg – Ausnahmezustand für den HSV: Zwei Tage vor dem Abstiegsduell mit dem Erzrivalen SV Werder Bremen ist ungewiss, wer von den angeschlagenen Spielern noch spielfähig wird. Aaron Hunt war gestern im Mannschaftstraining dabei, Nicolai Müller und Pierre-Michel Lasogga sollen heute wieder einrücken, Albin Ekdal (Oberschenkelzerrung) und Dennis Diekmeier (Wadenprellung) setzten gestern aus, beschäftigten die medizinische Abteilung.

Sicher ist: Das Volksparkstadion ist mit 57.000 Zuschauern ausverkauft, die Bundespolizei hat ein umfassendes Alkoholverbot verfügt, 200 zusätzliche Kräfte werden das Ordner-Kontingent auf 600 verstärken. In Hamburg hat das große Zittern um die Rothosen eingesetzt. Die Angst geht um, den HSV zum dritten Mal in Folge in die Relegation begleiten zu müssen.

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Der Dreier im Nord-Derby ist Pflicht für das Team von Trainer Bruno Labbadia, eine Niederlage hätte fatale Folgen – in den drei noch folgenden Spielen in Mainz, zu Hause gegen Wolfsburg und auswärts beim FC Augsburg haben die Gegner absolut nichts zu verschenken, der HSV aber alles zu verlieren.

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Soweit ist es noch nicht: Werder Bremen bringt aus dem Halbfinale bei Bayern München eine 0:2-Niederlage ins Volksparkstadion mit. Die Entscheidung fiel, nachdem Arturo Vidal ganz im Sinne seines Kollegen Arjen Robben den „Fliegenden Holländer“ im Werder-Strafraum zelebrierte, den Schiedsrichter Tobias Stieler mit Elfmeter belohnte. Den Strafstoß verwandelte Thomas Müller zu seinem zweiten Treffer in diesem Spiel. Auf die Frage, wie sehr die Niederlage seine Mannschaft vor dem Spiel in Hamburg belaste, antwortete Werder-Trainer Viktor Skripnik kurz und knapp: „Wir sind fit“.

 

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