Niendorf – Ostholsteins Kreispokalfinalist SG Sarau/Bosau wartet auf seinen Gegner. Dieser wird am Dienstag zwischen dem Verbandsliga-Spitzenreiter NTSV Strand 08 und dem Regionalliga-Aufstiegsaspiranten Eutin 08 ermittelt. Um 19.30 Uhr wird an der Schule in Niendorf angepfiffen. Wohin es für den Sieger geht, ist noch nicht ganz klar. Nach Informationen von HL-SPORTS soll das Endspiel in Sereetz ausgetragen werden. Eine Bestätigung dazu fehlt noch, doch die Sarauer schlugen den Platz an der Berliner Straße vor und der SSV ist zudem einziger Finalspielort-Bewerber. Das Datum ist noch offen.

Das dürfte Strand-Manager Frank Salomon (links im Foto) erst einmal egal sein. Er muss auf Jan Prüßmann (Zerrung) und Alexander Sommer (weiter mit Bänderverletzung) verzichten. „Eutin ist selbstverständlich der große Favorit, dennoch sehen wir uns nicht chancenlos. Wir haben ja schon einigen höherklassigen Clubs Schwierigkeiten bereitet“, so der 51-Jährige bei HL-SPORTS und er vermeldete auch gleich noch: „Toni Rohrbach und Oscar Herzog aus unserer A-Jugend sind die ersten Neuverpflichtungen für das kommende Jahr.“

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Bei Eutin 08 leckt man sich nach dem 0:1 gegen Holstein Kiel II noch die Wunden und will die Niederlage mit einem Sieg gegen die Timmendorfer vergessen machen. Zudem soll Selbstvertrauen für das Top-Spiel gegen den SV Eichede in der SH-Liga gesammelt werden. Der 55-jährige Mecki Brunner (Foto rechts), Cheftrainer der Eutiner, muss auf Lasse Leinweber (beruflich verhindert) und Niclas Brandenburg (Knieverletzung aus dem Holstein-Spiel) verzichten. Bei Brandenburg steht in dieser Woche ein MRT-Termin an. Hinter Yannick Marschner und Fabio Parduhn stehen Fragezeichen und Julian Brauer und Philip Nielsen sind noch nicht dabei.
„Die Mannschaft stellt sich aufgrund der Ausfälle fast von selbst auf und an ein Rotieren ist nicht zu denken. Für uns hat das Pokalspiel eine Bedeutung, denn wir wollen uns Selbstvertrauen gegen Eichede holen. Es wird ein schwerer Gang und Strand hat gezeigt, dass sie für höhere Aufgaben berufen sind. Man nehme da das Spiel gegen den FC St. Pauli. Emotional müssen wir runterfahren und dürfen nichts riskieren. Das Ziel ist klar: Wir wollen ins Endspiel“, so Brunner am Tag davor.

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