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Eichede – Sowohl Eutin 08 als auch der SV Eichede stehen dieses Wochenende vor interessanten Heimaufgaben. Die Eutiner treffen auf TSB Flensburg. Die standen lange Zeit auf vorderen Plätzen, aber in den letzten Wochen scheint so langsam die Luft auszugehen, denn der Rückstand beträgt inzwischen fünf Punkte auf Eutin und 13 auf Eichede. Das Hinspiel gewannen die Flensburger mit 2:1, seitens der Brunner-Elf ist da also noch eine Rechnung offen.

Der SV Eichede geht mit breiter Brust in die Partie gegen den SV Todesfelde. Erst der Sieg in Eutin und dann der gestrige Kreispokalsieg gegen Ahrensburg (HL-SPORTS berichtete) sorgen für Selbstvertrauen. Schon das Hinspiel gewann die Zapel-Elf mit 2:1. Mit einem weiteren Sieg käme der SVE der Meisterschaft einen Riesenschritt näher.

Personelles gab es bei beiden Mannschaften in der Woche auch zu vermelden.
Eutin 08 verkündete die Verpflichtungen von Mittelfeldspieler Rico Bork vom Oldenburger SV und Torwart Lars Möller von Concordia Schönkirchen (früher TSV Pansdorf) für die neue Saison.
Beim SV Eichede verlängerte Torwart Julian Barkmann seinen Vertrag bis zum 30.06.2018, wie der Verein gestern mitteilte.

Stimmen vor dem Spieltag:

Eutin 08 – TSB Flensburg (Samstag, 14 Uhr, Steinredder)

Mecki Brunner (Eutin): „Nachdem wir das Spiel gegen Eichede verloren haben, geht es jetzt darum, eventuell vorbereitet zu sein, falls Eichede patzt. Davon gehen wir aber eher nicht aus, aber wir wollen unsere gute Ausgangsposition weiter ausbauen. Wir haben ein Heimspiel gegen TSB, eine Mannschaft, die auch die ganze Zeit oben gestanden hat. Wir sind jetzt aber wieder dran, einen Sieg einzufahren, um den zweiten Tabellenplatz zu halten. Wir haben jetzt 64 Punkte, eine Punktzahl, die wir letzte Saison am Ende erreicht haben. Wenn die Jungs so engagiert arbeiten wie gegen Holstein und Eichede, wird sicher ein Sieg gegen TSB herausspringen. Das haben sie sich verdient. Brauer und Brandenburg werden fehlen, ein leichtes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Lion Glosch (grippaler Infekt). Ansonsten befinden sich alle Spieler im Training, so dass wir aus dem Vollen schöpfen können. Die Woche ohne Wochentagsspiel hat uns gut getan und wir wollen unseren Zuschauern ein gutes Spiel bieten.“

SV Eichede – SV Todesfelde (Sonntag, 14 Uhr, Matthias-Claudius-Straße)

Oliver Zapel (SVE): „Auch wenn uns das Saisonaus von Michael Jordan Löw personell noch ein weiteres Mal zurückwirft, so schauen wir optimistisch nach vorn. Wir brauchen zwei Siege aus drei Spielen. Je eher wir daher die nötigen Punkte im Sack haben, desto besser. Gegen die starken Todesfelder wird es zwar sehr schwer. Aber wir spielen daheim, das Wetter wird schön. Warum also sollten wir uns nicht auf Sonntag freuen?“

Im Nachgang zum Spiel bei Eutin 08 sprach HL-Sports mit Eichedes Liga-Manager Malte Buchholz:

HL-SPORTS: Hi Malte, das Top-Spiel gegen Eutin ist vorbei. Dein Fazit?

Malte Buchholz: „Ein absolut verdienter Sieg. Nach dem frühen Tor haben wir uns zwar etwas reindrängen lassen, aber insbesondere nach hinten raus vor allem kämpferisch überzeugt.“

HL-SPORTS: Ihr seid nun kurz vor dem Ziel. Was kann noch schiefgehen?

Malte Buchholz: „Naja, es sind immerhin noch drei Spiele. Vor allem das Derby gegen Todesfelde ist noch lange nicht gewonnen. Dennoch sind wir aktuell richtig gut unterwegs.“

HL-SPORTS: Es ist eine spannende Saison. Welches Fazit ziehst du kurz vor Schluss?

Malte Buchholz: „Dass wir mit dieser jungen Truppe mit dem ganzen Aderlass so dastehen, ist einfach phänomenal. Ein Riesen-Kompliment an alle in und um das Team herum.“

HL-SPORTS: Beschäftigt ihr euch schon mit der Aufstiegsrunde oder wie sehen die Planungen bis zum Sommer aus?

Malte Buchholz: „Nein, es zählt nur die Meisterschaft im Moment.“

HL-SPORTS: Du bist Liga-Manager und Co-Trainer. Wie schaffst du beides und vermisst du nicht manchmal das Spielen?

Malte Buchholz: „Co-Trainer bin ich ja eigentlich nicht mehr und kann mich voll auf meine anderen Aufgaben konzentrieren. Absolut. Ich habe jedes Mal das Gefühl, ich altere um Jahre draußen. Insbesondere nach einem Spiel wie gegen Eutin.“

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