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Zarpen – In diesem Sommer hat HL-SPORTS etwas besonderes vor. Alle Trainer der Frauen-SH- und Verbandsliga kommen in einem ausführlichen Interview zu Wort. Wir sprechen mit den Coaches über ihre Liga, ihre Mannschaft und die abgelaufene sowie kommende Saison. Den Anfang macht Horst Juhler, Trainer und Macher des TSV Zarpen. Dieser hatte mit seiner Mannschaft im Sommer 2015 einen Schock zu verdauen, denn auf Grund der gleitenden Skala mussten die TSV-Frauen den bitteren Gang in die Kreisliga antreten. Doch auf den Abstieg folgte eine mehr als imposante Saison. 22 Siege und zwei Unentschieden in der Kreisliga-Saison, zwei Siege und ein Remis in der Aufstiegsrunde: Viel eindrucksvoller kann man eine Saison nicht bestreiten. So sind die Frauen des TSV Zarpen wieder da, spielen in der neuen Saison wieder in der Verbandsliga.

HL-SPORTS: Horst Juhler, herzlichen Glückwunsch zum Wiederaufstieg in die Verbandsliga. Wie bewertest du diesen Erfolg?

Horst Juhler: „Vielen Dank. Wir freuen uns sehr, dass es mit dem Aufstieg auf Anhieb geklappt hat. Wir konnten uns zum Schluss in einer stark besetzten Aufstiegsrunde durchsetzen und hatten dann auch im richtigen Moment das Quäntchen Glück auf unserer Seite, das man dafür benötigt.“

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HL-SPORTS: Ihr habt euch in der Relegation gegen die SG Stecknitz und Fortuna St. Jürgen durchgesetzt. Wann war für dich klar, dass ihr den Aufstieg packt und was ging dir durch den Kopf?

Horst Juhler: „Auch die SG Fehmarn war dabei. Eine sehr homogene Truppe, die uns bei unserem Gastspiel auf Fehmarn alles abverlangt hat und deren Platzierung mit am Ende 0 Punkten in der Relegationsrunde doch etwas unter Wert war. Klar war es für mich, als der vierte Treffer gegen die SG Stecknitz fiel. Das war Erleichterung pur!“

HL-SPORTS: Nach dem Abstieg in der vergangenen Saison habt ihr die Kreisliga dominiert. War der sofortige Wiederaufstieg das erklärte Ziel und was habt ihr im Vorfeld dafür getan?

Horst Juhler: „Ja! Wir wollten nach dem unglücklichen Abstieg im letzten Jahr sofort wieder hoch. Eine wie jedes Jahr intensive Vorbereitung, mit einem zusätzlichen Trainingslager zusammen mit der SG Fehmarn  auf dem Bundewehrgelände in Putlos war der Grundstein für die Saison.“

HL-SPORTS: Nun seid ihr wieder in der Verbandsliga. Was muss in der kommenden Saison anders werden als im Abstiegsjahr und welches Ziel verfolgt ihr?

Horst Juhler: „Die Spielstärke der Konkurrenz in der Verbandsliga ist erheblich stärker geworden. Für uns geht es eindeutig darum, möglichst schnell den Klassenerhalt zu sichern. Bis auf eine Spielerin bleibt unser kleiner Kader zusammen. Hinzu kommen bisher noch vier Spielerinnen aus den B-Juniorinnen, die wir langsam aufbauen werden. Daher brauchen wir unbedingt noch weitere Verstärkungen auf allen Positionen. Wer Interesse hat, darf sich gerne bei mir melden.“

HL-SPORTS: Du hast als Saisonziel den Klassenerhalt ausgegeben. Wen siehst du als Mitkonkurrenten um den Platz neun oder zehn?

Horst Juhler: „Grundsätzlich werden es vermutlich alle Aufsteiger schwer haben. Ich glaube, die Verbandsliga hat eine hohe Qualität.“

HL-SPORTS: Wenn du deine Mannschaft charakteresieren müsstest: Was sind die Stärken deiner Truppe?

Horst Juhler: „Teamgeist! Wir sind aufgrund des kleinen Kaders enger zusammen gerückt. Fairness! Seit vier Jahren Fair-Play-Sieger spricht für sich. Darauf sind wir stolz. Wir müssen aber in der neuen Saison sicherlich körperbetonter spielen.“

HL-SPORTS: Euer Unterbau in der Jugend ist enorm und ein echtes Faustpfand. Was tut ihr dafür?

Horst Juhler: „In allen Altersklassen haben wir sehr engagierte Trainer und Betreuer, die mit viel Einsatz die Mannschaften betreuen. Der Verein unterstützt die Ausbildung dieser Leute und schafft gute Rahmenbedingungen im Trainings- und Spielbetrieb. Ein weiterer ganz wesentlicher Punkt ist die gute Zusammenarbeit der Verantwortlichen unserer Abteilung.“

HL-SPORTS: Danke für das Interview.

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