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Barmenia Roland Kahl

Lübeck – Das Häkchen an das DFB-Pokalspiel gegen den FC St. Pauli ist beim VfB Lübeck gesetzt; am Sonnabend kehrt mit dem Heimspiel gegen die Spielvereinigung Drochtersen/Assel der Regionalliga-Alltag auf der Lohmühle ein (Anstoß 14 Uhr). Und dennoch – so ganz wollen wir das Pokalspiel nicht in das Archiv schicken, haben wir doch noch ein Interview mit VfB-Akteur Kevin Weggen (Foto) in petto. Der Neuzugang der Grün-Weißen sprach mit HL-SPORTS-Chefredakteur Roland Kahl auch über das bevorstehende Regionalliga-Spiel.

HL-SPORTS: „Hallo Kevin, war es gegen St. Pauli das erwartet schwere Spiel?“

Kevin Weggen: „Mit ein bisschen mehr Mut hätten wir noch einen Tick mehr Gefahr ausstrahlen können – und dann kann so ein Spiel noch spannender werden. Wir haben uns durch zwei Standardsituationen selbst geschlagen, die man vermeiden hätte müssen. Und dann sieht man einfach die Cleverness, wo ein Zweitligist so etwas ganz schnell nutzt. Bei 0:2 wird so etwas dann auch extrem schwerer als generell.“

HL-SPORTS: „Wart ihr zu brav?“

Weggen: „Teilweise, glaube ich. Wir hätten vielleicht vorne ein Stück mehr anlaufen müssen, noch mehr Druck ausüben sollen. Pauli hat viel mit langen Bällen gespielt und das haben wir nicht unterbunden. Das war unser Fehler.“

HL-SPORTS: „Nach dem zweiten Gegentor hat man ein Aufbäumen bei euch gesehen. Die richtige Durchschlagskraft habt ihr nicht gefunden. Warum?“

Weggen: „Nach dem 0:2 musst du dich erst einmal wieder sammeln, aber wenn du dann noch ein eigenes Tor schießt, dann steht die Lohmühle. Klar haben wir alles versucht, doch es hat am Ende nicht mehr gereicht. Das 0:3 war dann im Ergebnis viel zur hoch.“

HL-SPORTS: „13.000 Fans im Stadion. Was war das für ein Gefühl?“

Weggen: „Phänomenal! Es war super schön und ich hoffe, dass wir die Fans begeistern konnten und ich hoffe, dass im Alltag nun auch einige Zuschauer mehr ins Stadion kommen. Es wäre für uns auch einfacher und macht einfach mehr Spaß.“

HL-SPORTS: „Jetzt kommt Drochtersen in der Liga. Wie geht’s da weiter?“

Weggen: „Wir wollen wieder gut stehen und vorne die eine oder andere Hütte machen. Und dann schauen wir mal, was dabei herauskommt.“