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Eutin – Nach dem Aufwärtstrend musste der Oldenburger SV gegen den Heider SV am vergangenen Wochenende wieder eine Niederlage hinnehmen. Dabei erwischte es die Mannschaft von OSV-Coach Andreas Brunner nach der Pause doppelt (HL-SPORTS berichtete). Einem Abwärtstrend entgegenzuwirken will der 50-Jährige seinem sechs Jahre älterem Bruder Mecki (Foto), der Eutin trainiert, Platz 1 vermiesen. Der 08-Trainer bei HL-SPORTS dazu im Interview.

HL-SPORTS: Hallo Mecki, ihr seid weiterhin Tabellenführer. Soll die Reise weiterhin Richtung Meisterschaft gehen?

Mecki Brunner: „Die Punkte-Ausbeute ist voll in Ordnung. In Neumünster und Todesfelde haben wir unsere Chancen nicht genutzt, sonst wären wir weiter und ständen noch besser da. Wir wollen aber nicht meckern und sind zufrieden. Vor allem können wir uns nicht sicher sein, dass es so weitergeht. Das ist eine schöne Momentaufnahme, die wir gerne aufnehmen. Das Ziel bleibt weiterhin, dass wir uns verbessern und das bedeutet nun mal nach einem zweiten Platz, die Aufstiegsrunde zu erreichen. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg.“

HL-SPORTS: Wie sieht es im Kader aus und was ist deine aktuelle Sicht auf die Liga?

Mecki Brunner: „Danny Cornelius war gerade drauf und dran, wieder reinzukommen. Durch die Rote Karte fehlt er uns nun. Bei Yannick Marschner und Lion Glosch hoffen wir auf baldige Rückkehr und bei Philipp Schümann freut es mich, dass er wieder in die Spur kommt. Wir müssen es in den Griff bekommen, dass alle wieder da sind, dabei die Trainingsintensität halten. Gesehen haben wir, dass wir auch mal das Fehlen von Schlüsselspielern kompensieren können. Andere Teams haben auch gute Qualitäten und da dürfen wir uns keine Unkonzentriertheiten leisten.“

HL-SPORTS: Am Sonntag stehen wieder die Brüder-Duelle an. Brunner gegen Brunner und Wölk gegen Wölk. Wie läuft das in der Woche vor so einem Spiel familiär ab?

Mecki Brunner: „Wir sprechen schon miteinander und tauschen uns auch über die Gegner aus und das machen die beiden Wölks auch. Es ist ja so, dass wir ständig mit Pokal und Liga gegeneinander spielen. Für uns ist es ein Spiel, wie jedes andere auch und es geht dabei für meine Mannschaft darum, dass wir auswärts stabiler werden. Da hatten wir zuletzt Probleme. Wir sind in dem Spiel in Oldenburg Favorit und diese Rolle nehmen wir an. Das wird aber trotzdem eine harte Aufgabe, da brauchen wir uns nichts vormachen. Der Wunsch ist dabei, dass wir als Sieger vom Platz gehen. Interessant wird die Partie auch, weil Rico Bork und „Blubber“ Nielsen an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehren.“

HL-SPORTS: Vielen Dank für das Interview.