Anzeige

Eichede – So langsam kann einem der SV Eichede, allen voran die Kicker des Viertligisten selbst, ja so langsam leidtun. Nach 8 sieglosen Begegnungen mussten die „Bravehearts“ zunächst an der Hoheluft erst in der Nachspielzeit beim FC St. Pauli II einen Tiefschlag hinnehmen, trotz ordentlicher Leistung ohne Punkte nach Hause fahren. Auch am vergangenen Sonntag gingen die Stormarner gegen den VfB Lübeck leer aus. Richtig bitter dabei: Zumindest in der zweiten Hälfte bestimmte der Aufsteiger deutlich das Geschehen gegen biedere Lohmühlenkicker, brachte aber das Spielgerät nicht im gegnerischen Tor unter und verlor ebenfalls mit 0:1. Trotzdem machen die jüngsten Auftritte Mut. So geht der Blick gen Sonntag und ins Kehdinger Stadion nach Drochtersen. Ab 15 Uhr steht dort der 11. Versuch aus Sicht des SVE an, um endlich wieder einen Dreier einzufahren. Jörn Großkopf hat jedenfalls die Flinte noch lange nicht ins Korn geworfen, auch wenn die nackten Zahlen, nur 8 Tore wurden bisher vom SVE erzielt (Minuswert der Liga), mit 28 Treffern dafür die meisten geschluckt, nichts Gutes verheißen lassen. „Wir lassen uns nicht beirren, halten an dem fest, was zuletzt gut geklappt hat. Man hat gesehen, dass zum Beispiel auch eine Spitze reicht, um vorne Druck zu erzeugen. Gerade gegen den VfB Lübeck hatten wir da ja gute Aktionen“, so der Fußballehrer vor dem Auftritt in Drochtersen gegenüber HL-SPORTS. Ein Kontrahent, den Großkopf so einschätzt: „Die verfügen über eine kompakte Abwehr, kassieren wenig Gegentreffer. Sie versuchen immer wieder dem Gegner den Schneid abzukaufen, punkten damit ja auch. Deshalb gilt es gegenzuhalten.“ Personell kann der SVE-Trainer fast aus dem Vollen schöpfen, da nur die Langzeitverletzten Marco Schubring und Kai Erschens nicht zur Verfügung stehen.

Anzeige