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Lübeck – Eigentlich ist ja Herbstpause bei den Fußballfrauen – aber was heißt hier Pause? Unter der Woche stand schon der Kreispokal an, nun geht es an diesem Wochenende mit Nachholspielen weiter. Gleich drei Teams der Region sind dabei in der Verbandsliga Süd gefordert. Im Derby treffen am Samstag die SG Siems-Dänischburg und Fortuna St. Jürgen gegeneinander an und am Sonntag spielt der TSV Zarpen beim FSC Kaltenkirchen vor.

Acht Punkte beträgt der Siemser Vorsprung an der Tabellenspitze, die Meisterschaft scheint nur noch eine Frage der Zeit. Und die weiße Weste will das Team vom Kambiz Tafazoli auch nach der Partie halten. Für die Fortuna gilt es nach der Pokalniederlage auf Fehmarn wieder neuen Mut zu fassen und die Partie, so gut wie möglich zu absolvieren. Ein Punktgewinn wäre eine Überraschung, aber Überraschungen muss die Saison ja auch im Petto haben. Und warum sollte der Viertletzte nicht ausgerechnet im Derby punkten? Schließlich konnte man ja auch schon Stockelsdorf besiegen.

Zarpen reist nach Kaltenkirchen und hier heißt es Abstiegskampf pur zwischen den beiden Aufsteigern. Mit einem Sieg könnte der TSV den Vorsprung auf den vorletzten Rang erst einmal auf komfortable fünf Punkte ausbauen, allerdings bei einer Niederlage selbst auf Rang elf abrutschen, da Kaltenkirchen vorbeiziehen würde. Es ist also ein viel bemühtes Sechs-Punkte-Spiel für den Stormarner Kreisligameister.

SG Siems-Dänischburg – Fortuna St. Jürgen (Heute, 18.30 Uhr, Krummer Weg)
Kambiz Tafazoli (SGSD): „Derbytime nicht nur in der Bundesliga, sondern auch in Siems. Wir wollen im Stadtderby gegen St. Jürgen auf heimischen Boden weiter für Furore sorgen. Die Mädels sind gut drauf und freuen sich aufs Derby gegen den Aufsteiger, die zuletzt gegen Stodo und Fischbek vier Punkte holten. Voller Konzentration und mit Siegeswillen werden wir das Spiel angehen, um die Punkte in Siems zu behalten.“

FSC Kaltenkirchen – TSV Zarpen (Sonntag, 17 Uhr, Kaltenkirchen)
Horst Juhler (TSV): „Natürlich fahren wir nach Kaltenkirchen um zu punkten. Dazu müssen wir allerdings erheblich konzentrierter spielen als in der Vergangenheit. Wir wissen, wo die Stärken der jungen Gastgeberinnen liegen und werden den Gegner auf keinen Fall unterschätzen.“

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