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Lübeck – Es ist immer dieselbe Frage, die sich nach einem Remis stellt: Zwei Punkte vergeben oder doch noch einen gewonnen?

Das 2:2 bei Aufsteiger Lupo Martini, bei dem die Grün-Weißen noch durch Marvin Thiel (20.) in Front gegangen waren, zur Pause aber plötzlich in Rückstand lagen, beantwortete Rolf Landerl (Foto) auf Nachfrage von HL-SPORTS anders: „Ich würde das mehr mit einem gewonnen Punkt für die Entwicklung beschreiben. Auch aus so einem Spiel lernt man. Wir haben zwanzig Minuten lang gut gespielt, sind völlig verdient in Führung gegangen. Danach dachten wohl einige, dass es so auch mit etwas weniger Einsatz weiter geht. Unsere zwei Gesichter wurden dann schnell bestraft.“

Doch der VfB konnte im zweiten Abschnitt einen Gang zulegen laut Landerl. „Wir haben dann besser gespielt, alles mobilisiert und investiert, gegen einen Gegner, der unangenehm war auf dem engen Platz. Und dafür sind mit dem absolut verdienten Ausgleich, Gary Noel ist beim Elfmeter im Strafraum niedergedrückt worden, auch belohnt worden“, so der 40-Jährige Cheftrainer der Lübecker, der sich auch über die lautstarke Unterstützung der eigenen Fans freute. „Rund 150 waren in Wolfsburg mit dabei, haben uns unterstützt und unsere Leistung auch nach dem Abpfiff honoriert. Das hat mir gefallen. Am Ende muss ich aber auch sagen, dass die Mannschaft letztlich nicht genug getan hat für durchaus mögliche drei Punkte…“

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