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Lübeck – Am Montag gab es weder „Süßes“ noch „Saures“ für die Lohmühlenkicker. „Es gab eine normale Ansprache. Die Spieler waren selber mit dem Remis bei Lupo unzufrieden“, erklärte Rolf Landerl und ging nach dem 2:2 in der Regionalliga Nord wieder zur Tagesordnung über. Am Dienstag beinhaltete dieses auch eine 90-minütige Vormittagseinheit – und das zu früher Morgensunde. Während vielleicht der eine oder andere VfB-Anhänger noch im Bett lag, leitete der Fußballehrer schon ab 8.30 Uhr das Training. 8 Feldspieler und drei Torhüter (Jonas Toboll, Eric Schlomm, Alexander Langer) – sonst sind sogar bis zu 15 Akteure dabei – nahmen die Chance wahr. Der 40-jährige Österreicher griff dabei nicht nur verbal ein, gab Anweisungen, Verbesserungsvorschläge und forderte die Konzentration seiner Schützlinge ein, sondern kickte auch mit. Egal ob beim 5 gegen 4 oder beim Flanken (auch wenn eine davon über den Zaun gen Autobahn flog) – Landerl war mittendrin. Inzwischen habe sich so auch laut Kapitän Dennis Wehrendt (Foto) die zusätzliche Möglichkeit zu trainieren etabliert. „Ich denke das geht auch den anderen Spielern so. Mir jedenfalls bringt das etwas, hilft es weiter, um mehr Stabilität und Sicherheit zu erlangen.“

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