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Bargteheide – Mit den heutigen Spielen ging die Hinrunde zu Ende. Oben im Tablement bleiben der VfB Lübeck II und FC Dornbreite dran am Spitzenreiter aus Siebenbäumen, der sein Heimspiel gegen den SSV Güster mit 2:3 verlor und den Abstand bei fünf Punkten hält. In Bargteheide kam Rot-Weiß Moisling nach einem „blutleeren“ Auftritt mit 0:7 (0:2) unter die Räder, der Abstand von RWM zu den Abstiegsrängen beträgt nun nur noch vier Punkte – wobei Tremsbüttel noch ein Nachholspiel zu bestreiten hat. Der Sereetzer SV bleibt weiterhin das Tabellenschlusslicht der Liga. Gegen Reinfeld setzte es eine 0:5-Auswärtspleite, für die Preußen bedeutet dieser Sieg Rang acht in der Tabelle. Der 1.FC Phönix Lübeck feierte den dritten Sieg in Serie. Im Heimspiel gegen den SC Elmenhorst glänzte Jannik Gerlach mit einem Dreierpack. Die Adlerträger belegen nach der Hinrunde den sechsten Platz. Auch die Monte-Kicker aus Travemünde setzen ihre Siegesserie weiter fort. Bei der Eintracht aus Groß Grönau fuhr der TSV den vierten Sieg in Folge ein und rangiert auf dem siebten Platz – als bester Aufsteiger. Für Groß Grönau bleibt es weiter eng unten, der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt nur noch zwei Zähler.

Nach den Spielen holte HL-SPORTS die Stimmen der Verantwortlichen ein:

TSV Bargteheide – RW Moisling 7:0 (2:0)
Tore: 1:0 Kuschmietz (36.), 2:0, 3:0 Goldbeck (44., 51.), 4:0 Altinalana (58.), 5:0 Gaycken (65.), 6:0 Hautz (72.), 7:0 Wagner (82.)

Sven Sercander (RWM): „Zu unserem Auftritt in Bargteheide gibt es nichts zu sagen. Das Ergebnis sagt alles. Ich kann mich nur bei den mitgereisten Moislinger Zuschauern entschuldigen, für diesen blutleeren Auftritt der Mannschaft.“

SV Preußen Reinfeld – Sereetzer SV 5:0 (3:0)
Tore: 1:0, 2:0, 4:0 Rönnau (6., 36., EM, 50.), 3:0 Kunert (43.), 5:0 Treichel (73.)

Ronny Tetzlaff (SVP): „Ein sehr wichtiger Sieg für uns. Wir haben leider keinen schönen Fußball gezeigt, aber wir waren heute sehr effektiv. Wie gefordert haben die Jungs sich rein gehauen gegen keinen schlechten Gegner. Unser Torjäger trifft auch wieder – alles gut. Donnerstag geht es im Pokal nach Bargfeld und dort wollen wir ins Finale einziehen.“

Kai Achilles (SSV): „Täglich grüßt das Murmeltier. In der ersten Halbzeit waren wir optisch überlegen, auch nach dem frühen Gegentor (erneut katastrophaler, nicht zu verteidigender Fehler). Ich kann der Mannschaft im Spiel nach vorne, bis auf die Chancenverwertung, keinen Vorwurf machen. Wenn ich im gesamten Spiel fünf-, sechsmal allein auf den Torwart zugehe und nicht ein netze, kann ich kein Spiel gewinnen. Im Gegenzug machen wir in der Defensive zu viele Fehler, die zu Gegentoren führen. Das Ergebnis entspricht sicherlich nicht dem Spielverlauf auf das gesamte Spiel gesehen, ist aber aufgrund der konsequenteren Chancenverwertung seitens der Reinfelder verdient.“

1.FC Phönix Lübeck – SC Elmenhorst 5:1 (2:0)
Tore: 1:0, 3:0, 4:0 Gerlach (9., 47., 67.), 2:0 Saar (16.), 4:1 Jobmann (80.), 5:1 Zeka (90.)

Dirk Brestel (1.FC): „Pro Halbzeit reichten uns jeweils 20 starke Minuten um die Partie auch in dieser Höhe verdient zu gewinnen. Die restlichen 50 Minuten waren nicht komplett schlecht, müssen aber intern besprochen werden. Matchwinner dieses Spiels war erneut J. Gerlach, der mit seinen Treffern großen Anteil am Sieg hatte. Jetzt heißt es die Woche über hart zu arbeiten um gegen Pansdorf und den alten Weggefährten P. Raube erfolgreich zu sein.“

Eintracht Groß Grönau – TSV Travemünde 0:2 (0:1)
Tore: 0:1 M.Beckmann (10.), 0:2 Zeh (78.) – G/R: Hahn (58., EGG)

Dennis Keske (EGG): „Leider hatten heute nicht alle auf dem Platz Verbandsliga-Niveau, so dass es beiden Mannschaften schwer fiel sich auf Fußball zu konzentrieren. Travemünde hat gewonnen, weil sie in den entscheidenden Phasen cleverer waren und die Tore zu günstigen Zeitpunkten gemacht haben.“

Axel Junker (TSVT): „Wir haben heute ein kampfbetontes Spiel auf engem Kunstrasen für uns entscheiden können. Unter dem Strich aufgrund der Mehrzahl an Torchancen auch verdient. Bedanken können die Jungs sich trotzdem bei unserem Kapitän, Patrick Müller, der zweimal hervorragend im 1vs1 uns, die zu dem Zeitpunkt knappe Führung, bewahrte.“

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