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Hamburg – So kegelt sich der FC St. Pauli aus der 2. Bundesliga: Im 13. Saisonspiel kassierten die Kiezkicker die neunte Niederlage. Gegen Fortuna Düsseldorf unterlag das Team von Cheftrainer Ewald Lienen durch ein unglückliches Eigentor von Daniel Buballa (36.) mit 0:1.

„Wir sind sehr enttäuscht, das ist klar. Wir hatten uns heute etwas anderes vorgenommen, wir wollten anfangen zu punkten", so Lienen nach der Partie beim Fernsehsender „Sky". Später rechnete Lienen vor: „Mit drei Punkten wären wir an den anderen Teams wie Karlsruhe, Aue und Bielefeld dran gewesen. Diese Chance konnten wir nicht nutzen.“ Jetzt haben die Kiezkicker fünf Punkte Rückstand auf Rang 16. Trotzdem: Lienens Blick geht nach vorn: „Wir müssen endlich mal wieder ein Spiel gewinnen, um mit anderem Selbstbewusstsein auf den Platz zu laufen.“

Interims-Sportdirektor Andreas Rettig: „Der Blick auf die Tabelle macht uns große Sorgen und bereitet uns Kopf- und Bauchschmerzen. Die Niederlage heute ist nicht unverdient. Wir haben einfach zu wenig Torchancen herausgespielt. Es ist nun unsere Aufgabe, dass die Spieler weiter an sich glauben und sich nicht ergeben – mag es auch so schwierig sein.“

Daniel Buballa: „Es schmerzt extrem. Wie das Tor am Ende passiert, ist zweitrangig. Wir hatten heute wieder ein paar gute Möglichkeiten und stehen nun mit leeren Händen da. In der zweiten Liga ist es leider so, dass die Mannschaft, die das erste Tor macht, hinten raus ein einfacheres Spiel hat.“

So spielten sie:

FC St. Pauli: Himmelmann – Hornschuh, Sobiech, Gonther, Buballa – Hedenstad (64. Sahin), Nehrig – Miyaichi (46. Choi), Buchtmann, Sobota (73. Empen) – Bouhaddouz

Fortuna Düsseldorf: Rensing – Koch, Akpoguma, Ayhan, Schmitz – Sobottka, Bodzek – Schauerte, Fink (89. Bormuth), Bellinghausen (70. Bebou) – Hennings (92. Ngombo)

Tor: 0:1 Buballa (ET, 36.)

Gelbe Karten: Bouhaddouz, Sobiech, Sahin / Ayhan, Bodzek

Schiedsrichter: Daniel Siebert

Zuschauer: 29.546 (ausverkauft)

 

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