Hamburg – Der Schmerz sitzt tief beim FC St. Pauli: Nach der 0:1-Heimniederlage gegen Fortuna Düsseldorf verharren die Braun-Weißen nun mit fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsrang auf dem letzten Tabellenplatz. Torwart Robin Himmelmann wurde deutlich: „Beschissener kann es eigentlich nicht mehr werden. Viel fällt mir momentan nicht mehr ein. Wir haben die letzten beiden Spiele zwei Eigentore geschossen und haben dadurch verloren. Wir müssen uns weiter reinhauen und uns von Ängsten und Zweifeln befreien. Was gewesen ist, müssen wir abhaken und nach vorne schauen. Wir wissen, dass wir aus dieser Situation nur als Gemeinschaft herauskommen. Wenn man sechs Punkte aus 13 Spielen holt, sind die Fans zurecht unzufrieden.“

Christopher Buchtmann fasste die Enttäuschung am Sonntag so zusammen: „Es ist das alte Leid. Wir fangen gut an und bekommen dann so ein Ding. Das ist so extrem bitter. Natürlich nimmt einen das mit und nagt an uns. Wir brauchen einfach das Erfolgserlebnis. Morgen werden wir uns das noch einmal anschauen und dann geht es in die Vorbereitung auf Heidenheim.“
Geben wir an dieser Stelle Aziz Bouhaddouz das letzte Wort: „Natürlich glauben wir weiter an uns.“