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Lübeck – Vier Spiele fanden zum Rückrunden-Beginn statt. In diesen vier Partien fielen sagenhafte 27 Tore. Bei einem Schnitt von über sechs Toren pro Partie, gab es somit also eine ordentliche Entschädigung für die Zuschauer, die bei teilweise sehr kalten Temperaturen ausharrten. Ein Achtungserfolg gelang dem ATSV Stockelsdorf II. Den Jungs von Trainer Schlichting gelang ein 3:3-Unentschieden gegen den klaren Favoriten TSV Travemünde II.

Statistiken und Stimmen zum Spieltag:

RW Moisling II – SV Eintracht Lübeck 4:6 (3:1)
Tore: 0:1, 4:3 Lening (5., 71.), 1:1, 2:1, 3:1, 4:1, Pilen (9., 21., 46., 52.), 4:2 Tollgreen (58.), 4:4 Cebir (77.), 4:5, 4:6 Schuett (82., 85.)

Wolfgang Stolle (RW Moisling II) : „Was soll man dazu sagen? Erste Halbzeit hui, zweite Halbzeit pfui. Wenn man seine Chancen nicht nutzt, dann verliert man solch ein Spiel am Ende. Auf Grund der zweiten Halbzeit, in der die Eintracht mehr investiert hat, war das auch verdient. Glückwunsch an Eintracht.“

Stephan Kliesmann (Eintracht Lübeck): „Mit einer dezimierten Mannschaft fuhren wir zum ersten Rückrundenspiel nach Moisling. Wir gingen früh in Führung und so, wie das meistens bei uns ist, fingen wir uns auch gleich wieder den Ausgleich. Moisling hatte die Oberhand in diesem Spiel, führten auch hochverdient mit 3:1 zur Pause. Dann dauerte es keine 10 Minuten, bis Moisling das 4:1 machte. In den letzten 30 Minuten dieses Spiels waren meine Jungs dann wie ausgewechselt. Tollgreen verkürzte auf 4:2, dann merkte man, dass die Jungs mehr wollten. Lening markierte das 4:3, durch einen Freistoß machen wir den Ausgleich zum 4:4. Zu dem Zeitpunkt wäre ich völlig zufrieden gewesen mit dem Punkt. Dann gelang uns der Führungstreffer und alle waren aus dem Häuschen. Unfassbar, was die Jungs dort geleistet haben. Fünf Minuten vor dem Ende erzielte Schütt das erlösende 6:4 und sicherte damit die drei Punkte für uns. Ich ziehe den Hut vor der Mannschaft. Die Jungs haben eine riesige Moral gezeigt und bewiesen, das im Fußball alles möglich ist. Kompliment Jungs.“

ATSV Stockelsdorf II – TSV Travemünde II 3:3 (2:2)
Tore: 0:1 Wantoch-Rekowski (9.), 0:2 Hoffmann (20.), 1:2, 2:2 Lusson (38., 45.), 2:3 Paetsch (55.), 3:3 Schulz (91.)

Christian Schlichting (ATSV Stockelsdorf II) : „Ein letztlich verdienter Punktgewinn, nachdem es zunächst nicht danach aussah. Wir brauchten fast eine halbe Stunde, um ins Spiel zu finden. Dann hatten wir Chancen, um schon vor dem Wechsel gar in Führung zu gehen. Auch wenn der neuerliche Ausgleich zum 3:3 erst in der Nachspielzeit fiel, hatten wir sogar noch die Chance, mit dem letzten Schuss des Spiels den Siegtreffer zu erzielen. Wir haben sehr von unseren starken A-Jugendlichen profitiert, die erstmals ausgeholfen haben. Da muss man fast schon wieder dankbar sein, dass sie statt Verbandsliga nun in der Kreisklasse spielen sollen.“

Jan Vollert (TSV Travemünde II): „Phasenweise haben wir Stockelsdorf sehr gut im Griff gehabt. Leider zeigten sich bei Standards gegen uns mal wieder ein paar Defizite, die in diesem Fall für das enttäuschende 3:3 sorgten. Vorne müssen wir die eine oder andere Chance besser verwerten und in der Defensive besser dicht halten. Daran werden wir weiter arbeiten.“

VfL Vorwerk – Eintracht Groß Grönau II 4:3 (1:0)
Tore: 1:0 Benske (33.), 2:0 Özden (49.), 2:1 Baeskow (55.), 3:1., 4:1 Özkaya (56., 66.), 4:2 von Domarus (76.), 4:3 Reissland (88.)

Hans-Jürgen Peters (VfL Vorwerk) : „Eigentlich sah es nach der 4:1-Führung nach einem klaren Sieg für den VfL aus. Aber wie so oft ließ die Konzentration bei uns nach und Grönau kam noch auf bis auf ein Tor ran. So wurden die letzten fünf Minuten noch zu einer Zitterpartie. Das Spiel an sich war eher durchwachsen, aber die drei Punkte sind im Sack. Da der zweite Schiedsrichter-Assistent nicht anwesend war, hat unser Co-Trainer Nils Wiegert sich der Sache angenommen und das auch gut gemacht.“

Hakan Temnur (Groß Grönau II): „Man sollte denken, dass bei 80% Ballbesitz alles klar wäre. Das ist aber nun das Lehrgeld, was wir zahlen müssen. Wir vergeben zu viele Möglichkeiten mit Schönspielerei – ohne Tore werden wir es schwer haben. Und unsere Verletzten-Liste wird nicht kleiner. Wir müssen weiterhin enger zusammenrücken und werden in unserem letzten Ligaspiel alles dran setzen, um mit einem positiven Ergebnis in die Winterpause zu gehen.“

Fortuna St. Jürgen II – TSV Siems II 3:1 (0:1)
Tore: 0:1 Lindhorst (27.), 1:1 Minge (47.), 2:1 Hadler (66.), 3:1 Knoop (92.)

Andre Meese (Fortuna St. Jürgen II) : „Es war schwerer, als erwartet für uns – wieder in den Spielrhythmus zu finden – nach der witterungsbedingten Zwangspause zuletzt. Wir sind nicht ins Spiel gekommen, wie wir es uns vorgenommen haben und sind insbesondere durch fehlende Konzentration zu häufig vor dem gegnerischen Tor gescheitert. Unterm Strich nehmen wir die drei Punkte mit, müssen jedoch bereits Dienstag im Pokalspiel deutlich mehr investieren und unsere Chancen effektiver nutzen, um erfolgreich vom Platz zu gehen. Wir möchten uns beim TSV Siems für ein faires Spiel und ihre engagierte Leistung bedanken und wünschen für die restliche Saison viel Erfolg.“

Christian Peters (TSV Siems II): „Der Trainer krank, die Mannschaft verliert nach großem Kampf unverdient mit 1:3. Es wird Zeit für die Winterpause.“

Ergebnisse Kreisklasse A Lübeck: 
   
Rot-Weiß Moisling IISV Eintracht Lübeck4:6
ATSV Stockelsdorf IITSV Travemünde II3:3
Vfl VorwerkEintracht Groß Grönau II4:3
Fortuna St. Jürgen IITSV Siems II3:1
Tabelle Kreisklasse A Lübeck:      
        
Pl. MannschaftSp.Diff.Pkt.
1.1. FC Phönix Lübeck II1211016233
2.TuS Lübeck129032027
3.FC Dornbreite III128131325
4.Fortuna St. Jürgen II
12
624920
5.TSV Travemünde II
13
553-220
6.TSV Schlutup II
12
525017
7.Eintracht Groß Grönau II
13
526-517
8.Rot-Weiß Moisling II
13
526-1017
9.VfL Vorwerk
13
427-1114
10.SV Eintracht Lübeck
13
418-2313
11.VfB Lübeck III
12
336-1212
12.
TSV Siems II
13
409-1512
13.
ATSV Stockelsdorf II
12
129-265
14.
ESV Hansa Lübeck zg.
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