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Lübeck – Für den TSV Kücknitz geht es weiter Richtung Kreisklasse A. Der Tabellenvorletzte (TSV Siems steht aufgrund seines Rückzugs bereits als erster Absteiger fest) verlor am Mittwochabend das Nachholspiel gegen Fortuna St. Jürgen zuhause mit 1:4 (1:0) und hat weiterhin vier Punkte und damit neun Zähler Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

Dabei gingen die Gastgeber in der 15. Minute durch Oppermann in Führung. Bis zur Pause hielt das Team von Kücknitz-Trainer René Sternberg dieses Ergebnis und schöpfte Hoffnung auf den ersten Sieg nach drei Monaten.

Nach dem Seitenwechsel schwächte Bregulla in der 53. Minute sein Kücknitzer Team und sah die Ampelkarte. In Unterzahl mussten die Hausherren die Partie zu Ende bringen. Das gab dem Tabellensiebten vom Kalkbrenner Auftrieb. Per Elfmeter glichen die Fortunen aus. Rendenbach (54.) traf zum Ausgleich. Kurz danach erzielte Mente (59.) die Gästeführung. Verovenko (62.) baute den Vorsprung nur drei Minuten später auf 3:1 aus. Die endgültige Entscheidung besorgte Meyer in der 74. Minute mit seinem Treffer zum 4:1-Endstand für St. Jürgen.

Mit diesem Resultat pirschte sich die Mannschaft von Fortuna-Coach Alex Bera an die Verfolgergruppe heran. Der Abstand zu Platz sechs und damit Olympia Bad Schwartau (26) beträgt nur noch zwei Punkte.

Die Statements der Trainer:

René Sternberg (TSV): „Glückwunsch an Fortuna. Meine Mannschaft hat bis zum Feldverweis alles abgeliefert, was ich eingefordert habe. Bitter für meine Truppe, die alles versucht hat, aber durch die Undiszipliniertheit eines Spielers wieder verunsichert wurde und das bedeutet aktuell leider: keine Punkte, da Fortuna zum Ende hin überlegen war und die Überzahl gut ausgespielt hat.“

Alexander Bera (FSJ): „4:1 klingt erst mal toll. Leider bedarf es erst mal einer Gelb-Roten Karte für Kücknitz, bis wir uns wirklich die ersten Chancen heraus spielen. Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen zweikampfstarken Gegner.“

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