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Lübeck – Nach der langen Zitterpartie in der letzten Saison wollten die Fußballfrauen des Eichholzer SV eigentlich in ruhigere Gefilde schippern und nach der Vorbereitung sah es eigentlich noch gut aus. Doch der Saisonauftakt geriet zu einem Desaster, ausgerechnet das Derby verlor man mit 0:11. Nach einem Sieg am zweiten Spieltag schöpfte man Hoffnung, doch es folgte eine teils unfassbare Pleitenserie. Negativer Höhepunkt war dabei ein 2:11 gegen Spitzenreiter SV Henstedt-Ulzburg. Spielerisch hielt man über viele Phasen gut mit, doch individuelle Fehler gepaart mit katastrophalen Abwehrleistungen führten dazu, dass der ESV zur Winterpause die Schießbude der SH-Liga ist. Dass man nicht auf dem letzten Platz überwintert, hat man lediglich den Punktabzügen beim SV Neuenbrook/Rethwisch zu verdanken. Natürlich ist noch nicht aller Tage Abend, aber die Eichholzer Frauen müssen definitiv an ihrer Defensive arbeiten, wenn sie im Sommer nicht den bitteren Gang in die Verbandsliga antreten wollen.

Das sagt der Trainer
Leider kein Statement von Jürgen Scheffel

Abgänge:  Sirin Guetari (TSV Ratekau)
Zugänge:  keine

Statistik:
Heim: 11. Platz – 6 Spiele – 1/0/5 – Tore: 13:38 / Diff. -25 / Punkte: 3
Auswärts: 11. Platz – 5 Spiele – 1/0/4 – Tore: 11:36 / Diff. -25 / Punkte: 3
Gesamt: 11. Platz – 11 Spiele – 2/0/9 – Tore: 24:74 / Diff. -50 / Punkte: 6

Torjägerinnen: Janine Gauer (7), Alicia Sirotzki (4), Michelle Tober (4), Sirin Guetari (3), Ida Ersch (2)

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