Muscat/Oman – Bei der Militär-WM im Oman berichtet HL-SPORTS täglich von den Schleswig-Holsteinern Florian Stahl (Eutin 08), Patrick Piesker (TSV Travemünde) und Sven Steingräber (TSV Schilksee). Am Mittwoch musste die Bundeswehr-Nationalmannschaft im zweiten Gruppenspiel gegen Nordkorea antreten. Zum Auftakt der Weltmeisterschaft gab es noch eine knappe Niederlage gegen den amtieren Titelträger Algerien (1:2), doch gegen Nordkorea klappte es mit dem erhofften Sieg. 1:0 hieß es nach 90 Minuten für das deutsche Team. Torschütze war wieder, wie schon gegen Algerien, Kapitän Stahl. Der Eutiner traf in der 22. Minute, als er alleine auf das Tor der Nordkoreaner zulief, den Schlussmann ausspielte und einnetzte. In der letzten Minute machte der Siegtorschütze Platz für den Monte-Kicker Piesker.

Wie Torhüter Steingräber den Tag erlebte, schildert er den Lesern von HL-SPORTS jetzt:

- Anzeige -

„Heute war Matchday und der Fokus lag auf das entscheide Spiel gegen Nordkorea. Der Ablauf Nahe zu gleich wie jeden Tag. Frühstück, kurzes Training, Regeneration. Um 14 Uhr hieß es dan Besprechung. Kurze Szenen vom Gegner wurden gezeigt, Standards, Spielaufbau etc. Der Trainer stimmte alle auf das Endspiel ein. Gegen 17 Uhr ging es dann zum Spiel. Alles waren heiß, von der 1 bis zur Nummer 23. Früh hatten wir im Spiel zwei große Chancen. Die Koreaner spielten genauso so, wie wir sie erwarteten. Mitte der ersten Halbzeit erzielte wieder einmal Florian Stahl das 1:0. Die Koreaner hatten eine enorme Physis, die wir gut wegstecken konnten. In der zweiten Halbzeit dezimierte sich der Gegner mit einer Gelb-Roten Karte. Trotzdem konnte Nordkorea den Druck aufrecht halten. Aber diesmal blieb der Treffer dem Gegner verwehrt und wir gewinnen das erste Spiel. Am Freitag ist das nächste Endspiel gegen Iran. Es macht Spaß Teil der Truppe zu sein.“

Anzeige
AOK
Anzeige
Anzeige

Im letzten Gruppenspiel warten die drei Schleswig-Holsteiner auf den Iran. Die verloren ihr auch ihre zweite Partie gegen Algerien. Durch den 3:1-Sieg ist der amtierende Weltmeister Algerien bereits eine Runde weiter.