Hamburg – Heute Nachmittag geht es wieder einmal um Alles. Der Hamburger SV empfängt am letzten Spieltag den VfL Wolfsburg. Die Rechnung ist einfach: Der HSV muss gewinnen, sonst geht es in die Relegation (vermutlich gegen Eintracht Braunschweig). Um 15.30 Uhr ertönt der Anpfiff im ausverkauften Volksparkstadion.

Der Retter des vergangenen Spieltages, Pierre-Michel Lasogga (erzielte den Ausgleich auf Schalke), wird fehlen. Der Angreifer, der die Hamburger in das „Endspiel“ schoss, zog sich am vergangenen Mittwoch eine Adduktorenverletzung zu, wird definitiv nicht spielen. Auch Aaron Hunt hat es nicht geschafft, steht nicht im Kader. Ob Albin Ekdal dabei ist, ist noch offen. Dafür ist Nicolai Müller fit, wird vermutlich spielen. Auch Lewis Holtby gab Entwarnung.

Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Manuel Gräfe. Die Rothosen haben gute Erinnerung an ihn, denn im Relegationsspiel vor zwei Jahren sprach er dem Bundesliga-Dino einen Freistoß in der 93. Minute. Der zappelte im Netz und der HSV tanzte weiter in der Bundesliga. Warum der DFB ausgerechnet ihn ansetzte, beantworte man mit der Erfahrung, die Gräfe für so eine Begegnung mitbringt. Ein gutes Omen für die Fans.

„Wir haben uns diese Chance aus einer zwischenzeitlich aussichtslosen Situation heraus erarbeitet und mit dem richtigen Maß an Demut und Dankbarkeit wollen wir diese Chance nutzen“, sagt Markus Gisdol vor dem Bundesliga-Finale.