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Barmenia Roland Kahl

Lübeck – Die Bäume wachsen erfahrungsgemäß nicht in den Himmel. Punkte verschenkt werden in der Regionalliga Nord auch nicht. So fängt für Lübeck nach dem starken Auftritt gegen Oldenburg (2:0) am heutigen Freitag (ab 19.30 Uhr im Liveticker) wieder alles bei null an, ist in Drochtersen mindestens eine ebenso engagierte Leistung zu erbringen wie zuletzt. HL-SPORTS sprach im Vorwege mit Andreas Gomig (Foto).

HL-SPORTS: Moin Andi. Das war ja ein Auftakt nach Maß gegen Oldenburg. Fasse doch bitte einmal deine Eindrücke aus dem Match zusammen. Wo lag der Schlüssel zum Erfolg?

Andreas Gomig: „Insgesamt gesehen war das eine gute, konzentrierte Leistung von uns über die gesamte Spielzeit. Das Herz war da, der Wille auch. Die Zuschauer haben uns fantastisch unterstützt. Auch kämpferisch konnten wir gegen robuste Gäste, aber das kannten wir ja schon aus der Spielzeit 2016/2017 das die so hart zu Werke gehen, überzeugen. Am Ende gewinnen wir völlig verdient, waren das spielerisch klar bessere Team.“

HL-SPORTS: Das klingt jetzt aber alles sehr positiv. Gab es keine Dinge die Anlass zur Kritik geben, die es gilt noch zu verbessern?

Andreas Gomig: „Man kann sich immer verbessern. Wir hätten sicherlich viele Situationen einfach besser ausspielen müssen. Auch an der Zielstrebigkeit fehlte es manchmal. Aber das war ja auch erst das erste Spiel. Trotzdem haben wir den Sieg genoßen. Die Leistung war ordentlich. In Euphorie verfallen werden wir nun aber auch nicht gleich.“

HL-SPORTS: Was erwartet euch in Drochtersen?

Andreas Gomig: „Wir wissen was wir können – und was auf uns zukommt. Nämlich ein schwieriges Spiel. Die stehen sehr tief, sehr kompakt. Beim letzten Aufeinandertreffen lagen wir 2:0 zurück, haben das Match aber noch gedreht. Grundsätzlich hätte ich kein Problem damit, wenn wir vom Ergebnis her wieder so gewinnen."

HL-SPORTS: Danke Andreas.