Eutin – Wenn ganz Fußball-Deutschland im DFB-Pokal-Fieber ist, kämpft Eutin 08 in der Regionalliga Nord um die nächsten Punkte. Die Ostholsteiner müssen am Sonnabend um 16 Uhr zum SSV Jeddeloh.

Der Niedersachsen-Champion ging mit einer viertligatauglichen Mannschaft in die Saison, holte dabei einen Zähler. Es war allerdings auch kein Fallobst, was den Jeddelohern vor die Flinte kam. Immerhin gehört die SV Drochtersen/Assel (2:2) und der VfL Wolfsburg II (3:4) zu den Top-Teams der Regionalliga. So darf sich das Team von Coach Key Riebau nun auf einen Gegner einstellen, der die eigene Kragenweite hat. Der 27-Jährige hat den Cheftrainerposten erst im Sommer übernommen, stand bis zum Aufstieg noch selbst auf dem Platz. Ganz anders Mecki Brunner, Coach der Ostholsteiner, der schon vor einiger Zeit seiner Buffer an den Nagel hängte, dafür aber die Gegner nun mit seinem Wissen von der Bank das Fürchten lernt. Der gelernte Stürmer hatte seine Freude an dem 4:0-Heimsieg gegen Borussia Hildesheim am vergangenen Wochenende. Seine Mannschaft hatte bereits im Spiel gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder bewiesen, dass sie mithalten kann. Nun also gegen den Mitaufsteiger aus Jeddeloh. Neben Kevin Hübner, Florian Ziehmer und Sönke Meyer (alle verletzt) ist der dritte Torhüter Rene Hohenstein (privat) nicht dabei. Ob nun Lukas Benner oder Lennart Weidner (Foto) im Kasten stehen wird, ließ Brunner noch offen, sagte aber auf die Frage, ob Weidner wieder im Tor steht: „Er hat keine Fehler gemacht.“

Zum Gegner meint der Coach: „Mit dem Niedersachsen-Meister und Aufsteiger werden wir ein ganz hartes Brot zu kauen haben. Sie haben gegen Drochtersen und Wolfsburg sehr gute Spiele gemacht und nur einen Punkt geholt. Nach vorne sind sie sehr gefährlich und haben in der Offensive sehr gute Leute wie Gottschling, Samide und Laabs und die anderen. Das sind alles Hochkaräter mit Regionalliga-Erfahrung. Wir müssen körperlich präsent sein und wissen, auf was wir uns einstellen müssen. Dabei müssen wir immer wieder Nadelstiche setzen, denn auch fünf Gegentore sprechen für sich. Das Spiel wird hart, aber wir freuen uns darauf. Wir sind guter Dinge und schauen, was dabei herauskommt.“

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