Anzeige

Eutin – Am kommenden Samstag um 15 Uhr erwartet Eutin 08 den VfB Lübeck im Stadion Waldeck. Es ist ein Wiedersehen von alten Bekannten. Viele Kicker der Ostholsteiner haben eine grün-weiße Vergangenheit und wollen gegen Ex-Club das Beste geben. Für die Lübecker wird es schwer, denn die Tabellensituation spricht ihnen die absolute Favoritenrolle zu. Zwei, die sich aus der vergangenen Spielzeit vom FC Schönberg 95 kennen, treffen sich ebenfalls wieder. Marcus Steinwarth (Foto hinten) und Daniel Halke (vorne) haben für gemeinsam für den freiwillig abgestiegenen Nordost-Regionalligisten gespielt. In zwei Tagen stehen sie sich gegenüber.

Steinwarth weiß, worum es geht und sagt vor der Partie bei HL-SPORTS: „Es wird ein richtiges Kampfspiel und eine heiße Partie. Ich denke, dass es so um die 1.000 Zuschauer sehen. Vom Spielverlauf wird es offener, als noch unser Spiel gegen Wolfsburg. Da schätze ich den VfB auch nicht so stark ein, wie den VfL-Bundesliga-Nachwuchs. Es ist auch immer schön, wenn man alte Bekannte wiedertrifft. Auf dem Platz ist das aber vorbei. Wir werden unsere Chancen haben.“

Bei Halke sehen die Gedanken so aus: „Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal ein richtiges Derby hatte. In Schönberg gegen Neustrelitz vielleicht, Oldenburg gegen Meppen oder Magdeburg und Halle waren schon geile Spiele, aber das wird in Eutin vielleicht doch etwas anderes. Da kann die Form auch völlig egal sein, denn es kommt darauf an, in welcher Form du gerade bist. Da passieren so viele verrückte Dinge. Wir wissen, was in Eutin auf uns zukommt und es spielen auch viele Jungs mit VfB-Vergangenheit dort. Eutin ist keine schlechte Mannschaft und uns muss bewusst sein, dass wir nur verlieren können. Darum müssen wir alles reinhauen. Wir haben eine breite Brust, keine Angst und wissen, was wir können. Den Fehler machen und Eutin mit ihrer starken Offensive einzuladen, werden wir sicher nicht machen.“