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Barmenia Roland Kahl

Schönberg – Seit letztem Montag hat mit dem 44-jährigen Rostocker Axel Rietentiet (Foto) ein neuer Trainer das Sagen bei den Maurine-Kickern vom FC Schönberg 95. „Wenn Du unten stehst, musst Du mehr machen als die anderen“, hatte Rietentiet am Montag bei seiner Arbeitsaufnahme seinen Spielern mit auf den Weg gegeben. Dass dies keine leeren Worthülsen sind, erfuhren die Kicker um Kapitän Gabor Ruhr bereits in der ersten Trainingswoche unter dem neuen Trainer. In fünf Trainingseinheiten versuchte Rietentiet seine Jungs so gut wie möglich kennenzulernen und auf das Spiel gegen Altlüdersdorf einzustimmen.  „Ich freue mich auf die Aufgabe hier in Schönberg. Wir haben noch drei Spiele bis zur Winterpause – auch gegen direkte Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg“, blickt der 44-jährige auf sein morgiges Debüt auf der Schönberger Trainerbank. Im heimischen Palmberg-Stadion erwarten die Maurinekicker ab 13.30 Uhr den SV Altlüdersdorf. „Der Klassenerhalt ist eine schwierige Mission, aber sie ist nicht unmöglich. Davon bin ich fest überzeugt“, sagte er noch.

Eine Woche nach seiner schweren Gesichtsverletzung würde sich neben Neu-Trainer Rietentiet auch besonders Marcus Steinwarth über den ersten Saisonsieg freuen. „Steini“ hatte sich am letzten Freitag beim Testspiel gegen den TSV Siems bei einem Zusammenprall schwer im Gesicht verletzt und sich Brüche der Augenhöhle, des Jochbeins, des Nasenbeins und des Oberkiefers zugezogen. Nach zwei erfolgreichen Operationen wird Marcus Steinwarth aller Voraussicht nach am heutigen Freitag die Uni-Klinik in Lübeck verlassen können. „Steini“ plant beim wichtigen Duell gegen den SV Altlüdersdorf seinen Mannschaftskameraden von der Tribüne aus die Daumen zu drücken.

Fehlen gegen den SV Altlüdersdorf werden außer Steinwarth noch Jan Prüßmann und Tino Kouventaris aufgrund von Verletzungen. Ebenfalls aussetzen wird Danny Cornelius aufgrund seiner in Malchow erhaltenen fünften gelben Karte. Ansonsten stehen dem Trainer alle Spieler zur Verfügung.