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Pönitz – Am Sportpark in Pönitz weht seit dem Sommer ein neuer Wind. Christian Born (Foto) ist Cheftrainer bei der SVG, die nach dem verpassten Aufstieg in die Verbandsliga und dem Ende von Helge Thomsen auf der Trainerbank mit dem 28-Jährigen einen Mann gefunden hat, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht. Es ist Borns erste Cheftrainerposition und er hat schon der Mannschaft und dem Verein seinen Stempel aufgedrückt. Kein Wunder, denn zuvor war er beim benachbarten TSV Pansdorf als Reserve-Co-Trainer, kennt sich in der Umgebung also bestens aus. Eine gute Wahl der Pönitzer Verantwortlichen, die nach der überraschenden Absage von Danny Cornelius, der ursprünglich bei der SVG zusagte, schnell handeln und einen adäquaten Mann finden mussten. Born ist dieser Mann! HL-SPORTS traf ihn zum Interview.

HL-SPORTS: Hallo Christian, wie siehst du das letzte Jahr bei deiner neuen Station im Sportpark an der Lindenstraße?

Christian Born: „Die vergangenen Monate waren sehr spannend und intensiv. Ich habe weiter viel dazugelernt und kann auf eine tolle Unterstützung aus der Mannschaft, dem Verein und Förderverein zurückblicken.“

HL-SPORTS: Platz fünf mit Blick nach oben. Was ist für euch noch in der Rückrunde drin?

Christian Born: „Der Tabellenplatz ist sicherlich sehr positiv nach der Entwicklung seit dem vergangenen Sommer. Wir werden in der Rückrunde wieder jedes Spiel mit Vollgas angehen und von Spiel zu Spiel an den Feinabstimmungen arbeiten.“

HL-SPORTS: Die SVG Pönitz ist deine erste Chefcoachstation nachdem du bereits beim TSV Pansdorf II als Co-Trainer dabei warst. Wie ist das Leben in der „neuen“ Kreisliga und was hast du bisher von deinen Zielen umgesetzt?

Christian Born: „Die Kreisliga macht sehr viel Spaß. Es waren schon viele packende Duelle und tolle Momente dabei. An Zielen haben wir wohl das größte bisher umgesetzt. Den Umbruch zu schaffen und den neuen Spielern den tollen Verein näher zu bringen.“

HL-SPORTS: Was möchtest du in der Zukunft noch weiter tun?

Christian Born: „Wir wollen den Weg so weitergehen und mit ehrlicher Trainingsarbeit unsere Punkte holen.“

HL-SPORTS: Miro Valo habt ihr zum Spitzenreiter 1. FC Phönix Lübeck II ziehen lassen. Gab es noch weitere Abgänge und wie schwer wiegt so etwas?

Christian Born: „Zusätzlich haben uns Marvin Berkele, Alexej Wittmann, Philipp Hardt, Sergej Gerlitz und Dustin Brede im Winter verlassen. Alle gehen aus beruflichen Gründen neue Wege und wir wünschen ihnen natürlich nur das Beste für die Zukunft.“

HL-SPORTS: Auf welche Neuzugänge könnt ihr in der Rückrunde bauen?

Christian Born: „Zwei Spieler aus unserer eigenen Zweiten möchten über die Vorbereitung den Sprung versuchen. Sonst gibt es nicht viel zu vermelden. Wir führen noch ein paar Gespräche.“

HL-SPORTS: Wie siehst du die Ligenzusammenstellung und welche Rolle spielen die Stadtclubs aus Lübeck dabei in der jungen Zeit der Reform und wo geht es deiner Meinung nach hin?

Christian Born: „Dass wir in der Kreisliga Lübeck sind, ist für uns auf Grund der Mannschaften natürlich anders. „Nicht mehr so lange Wege“ hieß es ja mal – machen wir ja trotzdem. Ob wir nun zu Phönix oder nach Neustadt fahren. Das tut sich nicht viel.“

HL-SPORTS: Jetzt spielt ihr im oberen Mittelfeld mit. Denkst du daran, den Sprung in die Verbandsliga einmal zu wagen und was muss da passieren, dass es klappen könnte?

Christian Born: „Ich denke jeder Trainer möchte mit seiner Mannschaft Meister werden und alles gewinnen. Für uns zählt aber erstmal die Rückrunde. Nach meiner ersten Saison werden wir dann über weitere Schritte beraten.“

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