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Barmenia Roland Kahl

Lübeck – Es läuft an der Lohmühle rund. Während andere Medien selbst nach dem 2:0-Sieg gegen Lupo Martini Wolfsburg das berühmte Haar in der Suppe gesucht haben, dem VfB fehlende Kreativität, Esprit und das pure Verwalten des Vorsprungs vorwarfen, stellen wir klar: Macht weiter so Jungs, am Ende zählen doch nur die Punkte!

Drei davon gibt es am Sonntag in Norderstedt zu ergattern, bei der Begegnung ab 14 Uhr an der Ochsenzoller Straße gegen die dort ansässige Eintracht. Kleines Problem: Die letzten Auftritte liefen weniger positiv im Edmund-Plambeck-Stadion. Zuletzt reichte es dort nur zu mageren zwei Zählern bei fünf Gastspielen. Der letzte Sieg überhaupt datiert aus dem Jahr 1995. Abwehrrecke Romas Mazeikis sorgte damals mit seinem „Last-Second-Goal" für ein 1:0 und Jubel in Grün-Weiß.

Für Neuzugang Florian Riedel allerdings spielt das keine Rolle: „Das war mir gar nicht bekannt, ist mir auch egal. Ich beschäftige mich nur mit der Gegenwart. Und dort haben wir in vier Begegnungen acht Punkte geholt, nur ein Gegentor bekommen. Darauf lässt sich aufbauen." So hofft der Außenbahnspieler darauf, dass weitere Zähler folgen. Möglichst schon in Norderstedt: „Wir sind realistisch genug um zu wissen, dass bei uns noch Potenzial vorhanden, Luft nach oben besteht. Jeden Gegner gilt es ernst zu nehmen. Ich betone das aber gerne noch einmal. Ob der VfB in der Vergangenheit in Norderstedt Probleme hatte ist mir egal. Für mich zählt die Saison 2018/2019. Wenn es dort etwas gibt, worüber wir uns bisher ärgern müssten, dann der doch im Nachhinein völlig unnötige Punktverlust im ersten Heimspiel gegen den VfB Oldenburg."