Lübeck – Am Mittwochabend (18.30 Uhr) gibt es an der Lohmühle DFB-Pokal zu sehen. Allerdings ohne Mitwirken des VfB Lübeck (…aber das kann ja bald wieder der Fall sein…). Der SC Weiche Flensburg 08 empfängt von der Papierform her im „Heimspiel“ den SV Werder Bremen. Das alles im Rahmen der 2. Runde im Deutschen Pokalwettbewerb.

Die Flensburger müssen sich wohl auf einigen Gegenwind gefasst machen – und das nicht nur sportlicher Natur. Gerade auf den Rängen dürfte wohl eindeutig Grün und Weiß dominieren. Von den rund 9000 anwesenden Zuschauern werden wohl mindestens 60 bis 80 Prozent dem SV Werder zujubeln, die Daumen drücken. Zugleich darf man aber auch gespannt sein wie beide Clubs die letzte Pleite, Weiche ging mit 1:3 im Viertligamatch in Lübeck baden, Bremen kassierte eine deftige 2:6-Pleite gegen Bayer Leverkusen, verkraftet haben.

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Die brotlose Kunst der Flensburger zuletzt beim VfB Lübeck sorgte jedenfalls nicht dafür nun mit großem Selbstvertrauen die Begegnung anzugehen. So bilanzierte zum Beispiel 08-Angreifer Dominic Hartmann nach dem Abpfiff am Freitag gegenüber HL-SPORTS: „Wir laufen früh einem Rückstand hinterher. Das darf nicht passieren. Das 0:1 war sehr bitter, da müssen wir die Situation eigentlich schon vorher klären. Beim 0:2 spielt der VfB das gut aus und trifft. Allgemein hatten wir aber keine Idee in der Offensive, waren nicht der Gegner, der wir in so einem wichtigen Spiel sein wollten. So darf man sich einfach nicht verkaufen.“ Zum DFB-Pokal fügte der Ex-Lübecker an: „Die Vorfreude ist zunächst einmal etwas getrübt. Eines ist aber ganz klar: Gegen Werder Bremen müssen wir uns nun ganz anders präsentieren…“

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