Lübeck – Vor dem Martin-Redetzki-Gedächtnis-Cup am Sonntag in der Hansehalle versuchten sich unbefugte Personen Zutritt zu verschaffen. Daraufhin wurde eine Sicherheitskontrolle durchgeführt, was am Einlass für eine Verzögerung sorgte. Veranstalter Boris Hoffmann sagte zu HL-SPORTS: „Wir haben schnell reagiert und dafür gesorgt, dass die Personen keinen großen Erfolg hatten. Aus Sicherheitsgründen haben wir dann in der Halle noch einmal einen Check durchgeführt und der Gruppe am Eingang, wo sie später noch einmal versuchten hinzukommen, den Eintritt verwehrt. Alles lief also bis auf diese Störung perfekt an und wir sind zufrieden mit dem Verlauf.“

Zum gesamten Turnierwochenende sagte Hoffmann: „Es hat Riesen Spaß gemacht. Erst das tolle B-Jugend-Turnier und dann das Verbands- und Kreisliga-Masters und der krönende Abschluss mit dem Martin-Redetzki-Gedächtnis-Cup. Es war ein sehr gutes Niveau und mit Rapid, die verdient im Endspiel standen, eine Aufwertung erfuhr. Eine tolle Truppe mit dem besten Spieler, Torschützen und Keeper. Es war ein faires Turnier mit guten Schiedsrichtern und tolle Mannschaften. Viel mehr kann man nicht machen.“

Beim MRG-Cup sorgten Regionalliga-Schiri Max Rosenthal und Alexander Roppelt für die Leitungen der Spiele auf dem Feld. Die Unparteiischen hatten wenige Aufreger dabei. Roppelt sagte: „Der Einsatz bei einem fairen, mit gesundem Ehrgeiz geführten Turnier hat uns Spaß gemacht. Ich denke, dass wir keine übermäßige Härte oder grobe Unsportlichkeiten erlebt haben. So soll es auch sein. Das eine Spiel, in dem es um das Weiterkommen beider Mannschaften ging, ging etwas hektischer zu, sollte jedoch nicht überbewertet werden.  Rundum ein gutes Turnier mit feinen fußballerischen Szenen und ein paar sehr schönen Toren.“ Der 21-Jährige hatte in der Partie zwischen Rapid und dem VfB einige Zeitstrafen verteilt – wobei er hätte auch einen Akteur vom Platz stellen können. Am Ende war aber alles wieder schnell vergessen – wie es meist bei hitzigen Situationen ist…

Hallenfußball oder Futsal? Hoffmann dazu: „Man hat hier den Fehler gemacht, dass man Futsal aufzwingen wollte. Ein Verbot des Hallenfußball ist da auch der falsche Weg. Man sieht es an den Turnieren in Kiel und bei uns, dass der Hallenfußball lebt. Futsal hat eine Chance verdient und wenn ich mir meine Schiedsrichter angucken, die sich damit wirklich sehr intensiv beschäftigen, denke ich, dass man sich das mal angucken sollte. Das macht schon Spaß.“