Anzeige
Barmenia Roland Kahl

Hamburg – Aktuell geben sich die Angeschlagenen beim Hamburger SV die Klinke in die Hand. Während Aaron Hunt und Jairo Samperio am Mittwoch eine Laufeinheit absolvierten und Hee-Chan Hwang im Mannschaftstraining dabei war, fehlten Julian Pollersbeck, Douglas Santos, Gideon Jung und Rick van Drongelen. Ein Infekt entschuldigte Pollersbeck. Santos hat eine Zerrung und bei Jung und van Drongelen setzten wegen der Belastungssteuerung aus.  

Hinter den Kulissen wird ebenfalls hart gearbeitet. Der HSV verlängerte die Verträge mit den Co-Trainern Maik Goebbels und Andre Kilian. Goebbels unterschrieb einen Drei-Jahresvertrag und Kilian verlängerte bis zum Sommer 2020.

Die Weichen werden aktuell Richtung neuer Saison gestellt. Dabei geht es auch um die Verträge von Pierre-Michel Lasogga und Lewis Holtby (Foto). Lasogga ist der beste Hamburger Stürmer mit neun Saisontoren in 15 Spielen. Der Club würde sicher gerne verlängern, aber der 27-Jährige müsste von seinem Gehalt (3,4 Millionen Euro) runter. Es gab erste Gespräche, aber man hat sich vertagt. Den Geldverzicht hat Holtby schon nach dem Abstieg hingenommen und seine Treue zum Verein gezeigt. Zukünftig soll es eine „Obergrenze“ von 2 Millionen Euro geben. Zudem laufen die Leihgeschäfte von Orel Mangala, Leo Lacroix und Hwang aus. Mangala dürfte zurück zum VfB Stuttgart wechseln, wenn die Schwaben in der Bundesliga bleiben. Bei Lacroix ist wohl im Sommer die Zeit an der Elbe vorbei. So richtig zünden konnte der Südkoreaner nicht, ist zudem aufgrund seiner Dauerbelastung permanent im Stress. In 14 Spielen traf er nur zwei Mal und gab eine Vorlage. Ob das für eine Verpflichtung reicht, ist aktuell zu bezweifeln.   

Einer der ziemlich sicher ein weiteres Jahr bei den Hamburgern dranhängt ist Samperio. Der Spanier zog sich zu Saisonbeginn einen Kreuzbandriss zu. Die Signale stehen auf Neustart nach dem Sommer.