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Barmenia Roland Kahl

Hamburg – Der 22. Spieltag der 2. Bundesliga lief für den Hamburger SV unterm Strich gut. Mit dem Unentschieden in Heidenheim (HL-SPORTS berichtete) und der Niederlage des 1. FC Köln bauten die Rothosen den Abstand gegen den Club mit dem Geißbock um einen Zähler aus. Nur Union Berlin holte auf und die Kölner haben noch ein Nachholspiel zu bestreiten.

HSV-Coach Hannes Wolf (weiß, dass es noch richtig heiß wird: „Wir stehen nach wie vor ganz oben, aber eines ist sicher: Da wird nochmal richtig Druck von hinten kommen! Heidenheim, Paderborn und St. Pauli, der 1. FC Köln und Union Berlin sowieso – all diese Teams haben die Qualität, um in den kommenden Spielen auch mal eine richtige Serie hinzulegen. Deshalb wird es auch bis zum Ende eng und spannend bleiben. Das war auch in den vergangenen Jahren in der 2. Liga so, das mussten auch die anderen vermeintlich großen Clubs erleben und meistern. Keiner von ihnen ist da einfach so durchmarschiert. Und das werden auch wir nicht tun können. Es gilt, immer gut zu arbeiten und in jedem Spiel inhaltlich alles abzurufen. Deshalb schauen wir auch nicht so gern auf die kommenden Wochen oder gar Monate oder auf besondere Spiele in Köln oder Berlin. Wir schauen auf uns und auf Regensburg, alles andere interessiert uns jetzt nicht. Diese Liga verlangt einem alles ab, in jedem einzelnen Spiel, und deshalb werden wir nur auf diese Art erfolgreich sein können“, warnt er vor verfrühter Euphorie.

Am kommenden Sonntag heißt es bei Jahn Regensburg zu bestehen. Die 0:5-Lehrstunde im Volksparkstadion haben die Hamburger nich gut im Gedächtnis. Die Vorzeichen stehen genau wie im Hinspiel. Die Regensburger kamen damals mit zwei Niederlagen in einem Remis aus den vorherigen Partien an die Elbe. Nun sieht es genauso aus. Nach zwei zu null-Schlappen gab es am Sonntag ein torloses Auseinandergehen mit Dynamo Dresden. Der HSV ist gewarnt, Wolf sowieso.