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Kiel – Zwei Rückstände hat Holstein Kiel am vergangenen Sonntag gegen Greuther Fürth aufgeholt, am Ende mit Glück ein 2:2 und damit einen Punkt geholt. In der Tabelle ging es zusätzlich abwärts. Dabei waren nicht einmal 9.000 Zuschauer im Holstein-Stadion, dass aktuell auf bis zu 17.000 Plätze provisorisch ausgebaut wird. „Ausverkauft“ konnte Kiel in dieser Saison nur einmal vermelden. Das war gegen den Hamburger SV. Ansonsten scheint die Euphorie an der Förde langsam abzuebben. In der Vorsaison war das Holstein-Stadion fünfmal bis auf den letzten Platz gefüllt. Dazu kommt, dass nach dem 2:2 gegen die Fürther doch schon zu hören war: „Wären wir bloß zum THW gegangen.“ Das berichtete eine Holsteiner Fanseite. Die Handballer hatten mehr Zuspruch, als die Kicker. In der Sparkassenarena waren zur gleichen Zeit 10.285 Fans, doch auch die wurden nicht dafür belohnt. Der THW verlor gegen den SC Magdeburg. Im Schnitt besuchen 10.284 Zuschauer die Handball-Heimspiele des Rekordmeisters. Bei Holstein sind es über 1.000 Anhänger pro Partie weniger (9.043). Im vergangenen Jahr waren es deutlich mehr. Da kam man auf 10.502 im Durchschnitt und hatte dem THW mehr als 200 Fans voraus.