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Barmenia Roland Kahl

Barsinghausen – Es dauerte gut eine Stunde, doch dann hatte der VfB Lübeck die Auswärtspartie bei Germania Egestorf-Langreder in Barsinghausen im Griff, kam nach einem Doppelschlag von Hoins und Arslan zum 2:0. Matovina sorgte schließlich für den krönenden Abschluss zum 3:0. Damit bleiben die Grün-Weißen den jungen Wölfen aus Wolfsburg auf den Fersen – mit sieben Punkten Rückstand, bei einem Spiel weniger. VfL Wolfsburg II siegte 3:2 beim VfB Oldenburg.

Ohne den verletzten Franziskus (für ihn lief Sezer auf) und mit Thiel und Matovina für Deichmann und Kim gingen die Lübecker in diese richtungsweisende Partie.

Trainer Landerl musste wegen einer Grippe passen, war gar nicht erst nach Barsinghausen mitgefahren. Für ihn übernahm Ronny Horneck das Kommando.

Den ersten Spielerwechsel gab es bereits nach 27 Minuten: Sezer hatte offensichtlich Oberschenkel-Probleme, so rückte Hobsch ein.

Es dauerte fast eine halbe Stunde, bis die Gäste ins Spiel kamen. Ein paar passable Spielzüge, doch Tore blieben aus bis zur Pause. Ein Chancenplus und 4:1 Ecken nahmen die Grün-Weißen mit in die Kabine.

Zur zweiten Hälfte lief Deichmann für Mende auf und setzte sich wenig später gleich in Szene, holte eine Ecke raus. Die Lübecker machten mehr Druck – aber es sollte noch Zeit verstreichen, ehe ein Doppelschlag den VfB nach vorn bringen sollte: Erst traf Hoins in der 64. Minute ins lange Ecke, eine Minute später erhöhte Arslan auf 2:0.

Geduldig spielten die Grün-Weißen ihre Partie, bestimmten das Geschehen nunmehr nach Belieben. Matovina sorgte in der 77. Minute mit einem Schuss aus spitzem Winkel für das
alles entscheidende 3:0.

VfB Lübeck spielte mit:

Benjamin Gommert – Tim Weißmann, Dongsu Kim, Ahmet Arslan, Sven Mende (46. Yannick Deichmann), Cemal Sezer (27. Patrick Hobsch), Tommy Gruppe, Daniel Halke (C), Dennis Hoins (44. Stefan Richter), Kresimir Matovina, Florian Riedel

 Tore: 0:1 (64.) Hoins; 0:2 (65.) Arslan) 0:3 (77.) Matovina