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Barmenia Roland Kahl

Lübeck – Sieben Punkte trennen den VfB Lübeck vom Spitzenreiter VfL Wolfsburg II in der Regionalliga Nord. Dabei hat der Verfolger noch ein Nachholspiel (bei Hannover 96 II), könnte also mit einem Sieg dort bis auf vier Zähler heranrücken. Es wird also die verbleibenden sechs Wochen noch einmal so richtig spannend im Titelkampf.

Die Wolfsburger stecken derzeit in einem Formtief, gewannen das letzte Spiel beim VfB Oldenburg in letzter Sekunde – wie schon mehrfach zuletzt. Eine Niederlage (in Drochtersen) und ein Unentschieden (gegen Weiche) spiegelten die Dominanz vor der Winterpause nicht mehr wider. Es wird eng für die Wölfe, die es in den verbleibenden sechs Partien ausschließlich mit Clubs aus der unteren Tabellenregion zu tun haben.

Der nächste Gegner ist der SSV Jeddeloh (Sonnabend, 13 Uhr). Das zweite Jahr ist für den Aufsteiger der Vorsaison bisher ein Krampf. Der Abstand nach unten ist geringer als nach oben. Vier Punkte trennen den SSV von den Abstiegsplätzen. Zuletzt setzten sie ein deutliches Zeichen im Kampf um den Klassenerhalt, gewannen gegen Holstein Kiel II mit 4:1 und verschafften sich damit etwas Luft. Das dürfte die Jeddeloher beflügeln, dem Tabellenführer ebenfalls etwas abzunehmen.

Dem VfB Lübeck ergeht es ähnlich. Sie müssen zum Drittletzten nach Lüneburg (Sonntag, 15 Uhr). Dort lief es allerdings in den vergangenen Spielen nicht so gut. Drei Niederlagen setzte es. Trotzdem darf sich das Landerl-Team nicht täuschen lassen. Die Heimbilanz des LSK ist mit sechs Siegen, zwei Remis und fünf Niederlagen noch positiv. Beim VfB fehlen Cemal Sezer und Daniel Franziskus (HL-SPORTS berichtete).