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Barmenia Roland Kahl

Lübeck – Mit dem 3:1-Sieg zum Start hat der VfB Lübeck sein Soll erfüllt. Die Landerl-Burschen zeigten gegen den SSV Jeddeloh einen soliden ersten Punktauftritt in der Regionalliga. Die Fans waren dabei schon vorweg kreativ und brachten eine Choreografie zur fertiggestellten Pappelkurve. Echt schick! Zudem machten sie eine sehr gute Stimmung, was Lust auf mehr macht. Immerhin kamen 2.413 Zuschauer auf die Lohmühle und die sahen einen sehr aktiven Dennis Hoins, der stets gefährlich war und viele gute Ideen hatte. Er stand auf der gleichen Stufe wie Ahmet Arslan, der sich dafür allerdings sogar mit einem Tor belohnte. Das hätte Hoins ebenfalls verdient. Er bereitete dafür eines vor.

Das zentrale Mittelfeld wurde übersichtlich durch Sven Mende geführt, der damit der eigenen Abwehr den Rücken freihielt. Die hatten dafür einige Abstimmungsschwierigkeiten und profitierten von Jeddelohs Zaghaftigkeit vor dem Strafraum.

Für Benjamin Gommert, der den Vorzug vor Neuzugang Lukas Raeder bekam, war nicht viel zu tun. Er sorgte in einigen Situationen, in denen er seine fußballerischen Fähigkeiten zeigen wollte, für kleinere Zitteranfälle bei den Fans. Beim Gegentreffer war er dafür machtlos, doch seine Vorderleute sahen hier nicht gut aus, zeigten Schwächen.

Überraschend war, dass Cheftrainer Rolf Landerl seinen Kapitän gar nicht erst nominierte. Daniel Halke schaute sich die Begegnung von der Tribüne aus an.

Alles in allem war es ein solider erster Auftritt. Dass nicht alles beim ersten Mal  passen kann, ist klar. Der VfB hat drei Punkte auf seinem Konto und das zählt. Es existiert Luft nach oben…