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Barmenia Roland Kahl

Lübeck – Nachdem am Sonnabend der Tabellenführer aus Sereetz mit einem klaren Auswärtssieg in Hamberge vorgelegt hatte, zogen der Eichholzer SV (gegen Rönnau) und der SC Rapid (gegen Güster) mit ebenfalls klaren Erfolgen nach und bleiben dem Spitzenreiter auf den Fersen.

Möhnsen stand kurz vor dem ersten Punktgewinn, zog aber in letzter Minute den Kürzeren gegen Ahrensburg, Pölitz unterlag Leezen.

Die Stimmen zu den Spielen:

Eichholzer SV – SC Rönnau 74 5:3 (3:1)

Sebastian Wenchel (ESV): „Verdiente drei Punkte, zufrieden sind wir aber trotzdem nicht zu 100 Prozent. Zu oft haben wir es nicht konsequent gemacht, hinten wie vorne. Rönnau hat es Anfang der zweiten Halbzeit eigentlich ganz gut gemacht, alles in allem waren wir aber dann doch das bessere Team.“

Thorsten Krämer (SCR): „Das war ein verdienter Sieg für Eichholz, vor allem wegen der 1. Halbzeit. Die 3:0-Führung geht aus meiner Sicht in Ordnung, beim Stand von 2:0 verwehrt man uns einen klaren Elfmeter. Beim Elfmeter zum 3:0 wird unser Spieler zuerst gefoult. In der 2. Halbzeit haben wir umgestellt und uns besser präsentiert. ich bin stolz, dass die Truppe in der Konstellation gut dagegen gehalten hat. Uns fehlen ja doch mehrere wichtige Spieler. Wir sind dann auf 3:4 heran gekommen, das haben die Jungs gut gemacht. Wir haben uns dann beim Versuch, den Ausgleich zu erzielen, einen Konter zum 3:5 eingefangen. Eichholz ist eine starke Truppe, denen wünschen wir alles Gute.“

SV Borussia Möhnsen – SSC Hagen Ahrensburg 1:2 (0:0)

Felix Stamer (Möhnsen): „Einfach schade. Die Jungs spielen gegen einen der Aufstiegsaspiranten wirklich mehr als nur gut mit. Die Faktoren, dass es am Ende wieder zu nichts Zählbarem reicht, sind vielfältig. Nach zehn Minuten unterbindet Hagens Keeper als letzter Mann unseren Angriff, in dem er den Ball außerhalb des Strafraums in die Hand nimmt – was mit Gelb geahndet wird. Man kommt zwar mit dem ganzen Handgedöns neuerdings schon schnell mit dem Regelwerk durcheinander, aber in meinem knapp 30-jährigen Fußball-Leben war das IMMER ein Platzverweis. Aber vielleicht kommt man da als Unparteiischer mittlerweile auch selbst durcheinander. Oder: es ist korrekt so und diese Regel entbehrt jeglicher Logik. Was soll‘s – wir machen so weiter, glauben weiterhin an uns und führen diesen Weg fort. Die Jungs sind über die komplette Spielzeit Vollgas gegangen, waren mutig und können sich nichts vorwerfen – außer sich nicht belohnt zu haben.“

Carsten Holst (SSC): „Das war ein schwer erkämpfter Auswärtssieg. Am Ende war es ein Resultat einer Willensleistung. Fußballerisch hakt es immer noch, sind wir noch nicht 100-prozentig zufrieden, aber vielleicht war es genau das Erfolgserlebnis, das wir brauchten. Super nervenstarker „Harry“ Herklotz, der in der letzten Minute einen Freistoß rein macht. Wie viel dieser Sieg wert ist, wird man erst in der Rückbetrachtung sehen. Heute sind wir erst mal zufrieden.“

SC Rapid Lübeck – SSV Güster 4:1 (2:1)

Christian Arp (SCR): „Schwache erste Halbzeit von uns, in der wir auch verdient bereits nach drei Minuten zurück lagen. Nach einer halben Stunde haben wir reagiert und ein bisschen umgestellt, dann lief es ein wenig besser und wir gingen mit einer knappen Führung in die Halbzeit. Güster setzte bis dahin aber immer wieder gefährliche Nadelstiche über Albrecht. In der zweiten Halbzeit übernahmen wir dann immer mehr das Ruder und kontrollierten das Spiel. Güster baute mit der Zeit  körperlich ab. Daher haben wir verdient gewonnen, auch wenn es technisch nicht anspruchsvoll war heute und einige unter ihren Möglichkeiten gespielt haben. Aber das ist eh egal, wir freuen uns sehr über den nächsten Dreier und allgemein über den erfolgreichen Saisonstart.“

SSV Pölitz – Leezener SC 1:3 (1:1)

Jan-Christian Hack (SSV): „Wir sind nicht unverdient 1:0 in Führung gegangen. Nach dem Ausgleich von Leezen haben wir nicht mehr ins Spiel gefunden. Uns haben komischerweise die Kräfte verlassen, dann haben wir die Partie mit 1:3 verloren.“

Weiteres Spiel:
VfL Tremsbüttel – SV Schackendorf 2:1