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Barmenia Roland Kahl

Lübeck – Schon am Freitag startete die Kreisliga in ihren 6. Spieltag. Kronsforde und Fortuna geben sich zum Einstand die Ehre. Für den KSV wird es langsam Zeit, den ersten Sieg einzufahren. Das Jäger-Team hat zusammen mit dem FC Dornbreite II noch keinen Dreier gelandet und steht auf dem drittletzten Platz. Wie schon in den anderen Ligen hat der Verband nun die Minuspunkte in der Tabelle eingearbeitet und so hat es Kücknitz als einzigen Kreisligisten getroffen. Aus zwei Siegen wurden nun drei Punkte. Trainer Kreft, der die die bisher noch ohne einen einzigen punktverlustfreien Stockelsdorfer empfängt, fordert „Geilheit“ von seiner Mannschaft. Vielleicht können sie die vermissten Zähler wiederfinden. Stodo nimmt den Gegner ernst und will sich keine Blöße geben. Möglich, dass die Balazs-Truppe am Sonntagabend von der Tabellenspitze grüßt, denn der Ratzeburger SV muss nach Ahrensbök, was nie einfach ist und der Zweite Olympia Bad Schwartau hat den gerade erst siegreichen TSV Schlutup zu Gast. Patzer sind bei beiden Favoriten nicht ausgeschlossen.

Stimmen zum Spieltag:

Kronsforder SV – Fortuna St. Jürgen (Fr., 19.30 Uhr)

Peter Jäger (Kronsforde): „Auch gegen Fortuna sind wir klarer Außenseiter und müssen wieder auf einige Leistungsträger verzichten. Wir geben nicht auf und werden natürlich alles geben.“

Kenny Siggelkow (Fortuna): „Wir freuen uns auf das Auswärtsspiel beim Kronsforder SV. Freitagabend unter Flutlicht, im Zusammenspiel mit einer gesunden Rivalität, da haben wir richtig Bock drauf! Sportlich müssen wir uns definitiv anders präsentieren, als zuletzt in den Punktspielen zuvor, aber meine Jungs brennen und wir werden alles rein werfen, was uns zu Verfügung steht.“

MTV Ahrensbök – Ratzeburger SV (Sa., 16 Uhr)

Shorty Bohnsack (Ahrensbök): „Mit Ratzeburg kommt der Aufstiegsfavorit zu uns und wir sind klarer Außenseiter in der Partie. Ich sehe uns aber nicht als Chancenlos. Definitiv nicht. Wenn wir als Team auftreten und den nötigen Ehrgeiz an den Tag legen und wir die Zweikämpfe annehmen werden wir hier was zählbares am Ende für uns haben. Wir erwarten eine junge hungrige und Spielstarke Truppe von Marc Fischer.“

VfL Vorwerk – TSV Pansdorf II (Sa., 17 Uhr)

SC Buntekuh – TuS Lübeck (So., 14 Uhr)

Andi Burghammer (TuS): „Wir dürfen den SCB nicht ins Spiel kommen  lassen und müssen uns auf  laufintensive 90 Minuten einstellen. Es fehlen A. Guhlke (verletzt) und Butzlaff (Urlaub). Fraglich sind, Y. Rehberg,  S. Guhlke und T. Burghammer, alle angeschlagen.“

Türkischer SV – FC Dornbreite (So., 15 Uhr)

TSV Gudow – Preußen Reinfeld II (So., 15 Uhr)

Lennart Burmeister (Gudow): „Am Sonntag sollen vor heimischen Publikum endlich wieder drei Punkte her. Mit Preußen erwartet uns aber ein starker Aufsteiger, der uns alles abverlangen wird. Personell sieht es bei uns wieder ein wenig positiver aus, sodass wir optimistisch in diese Partie gehen werden.“

Christopher Naatz (Reinfeld): „Uns erwartet ein schweres Spiel gegen einen guten Gegner aus Gudow.

Nach einem vernünftigen Start in unsere erste Kreisliga Saison wollen wir weiterhin Vollgas geben und jedes Spiel mit maximaler Leidenschaft bestreiten. Wir versuchen uns jede Woche zu verbessern, die Jungs sind absolut heiß, wissen um ihre Stärken und Schwächen und wollen sich immer weiterentwickeln. Das wird ein gutes Spiel, auf einem guten Platz, in Gudow!“

Olympia Bad Schwartau – TSV Schlutup (So., 15 Uhr)

Alex Weiß (Olympia): „Drittes Heimspiel der Saison gegen den TSV Schlutup. Sie haben in den Pokalwettbewerben und am letzten Wochenende gezeigt, dass man die neu zusammengestellte Truppe nicht unterschätzen darf. Wir werden dies nicht tun. Die Stimmung bei uns ist klasse, die Jungs brennen auf das nächste Spiel und wir wollen unbedingt den nächsten Dreier einfahren. Wir wollen da oben so lange mitmischen wie möglich und ich habe es schon am Anfang der Saison gesagt, wenn wir bereit sind immer wieder 100 Prozent zu geben, dann bekommt man uns da oben, auch definitiv so schnell nicht wieder weg.“

Björn Lippke (Schlutup): „Ja am Sonntag geht es in die Marmeladenstadt zum Tabellenzweiten. Olympia spielt bis jetzt eine gute erste Saisonhälfte. Wir haben alle Mann an Bord, wollen dagegen halten und versuchen etwas mitzunehmen. Am Ende werden wir sehen, was bei rumkommt.“

TSV Kücknitz – ATSV Stockelsdorf (So., 15 Uhr)

Michael Kreft (Kücknitz): „Am Sonntag gegen Stockelsdorf müssen wir ein komplett anderes Gesicht zeigen, um nicht unter die Räder zu kommen. Die Einstellung wird eine ganz entscheidende Rolle spielen – ich werde die Mannschaft richtig einstimmen, damit die Geilheit auf Fußball, der Biss in den Zweikämpfen und der absolute Siegeswillen wieder zum Vorschein kommen. Vielleicht können wir Stodo dann ein paar Stolpersteine in den Weg legen.“

Michael Hellberg (Stockelsdorf): „Auf dem Papier trennen uns zehn Plätze und neun Punkte, ob sich dieser Unterschied auf dem Feld so deutlich darstellt bleibt abzuwarten und davon ist nicht auszugehen. Wieder ein Spiel in dem wir 90 Minuten hellwach und abgestimmt  zu Werke gehen sollten. Genug Qualität können die Kücknitzer aufweisen um uns das Leben schwer zu machen, wir werden vorbereitet sein. Besonders freue ich mich auf das Wiedersehen mit vielen Weggefährten und das gemeinsame Kaltgetränk im Anschluss.“

Hier geht es zur Tabelle.