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Barmenia Roland Kahl

Lübeck – Der 7. Kreisliga-Spieltag hatte bereits beim Eröffnungsspiel am Sonnabend das Feuerwerk des Wochenendes. Der TSV Pansdorf II schoss den Türkischen SV mit 18:2 ab und polierte seine Tordifferenz ein wenig auf (aktuell 30:18). Keinz traf dabei acht Mal und Grimm sechs Mal für die Ostholsteiner. Der TüSV steht nun wieder auf dem letzten Platz.

Ein paar Ecken weiter ging es im ersten Top-Spiel der Runde zwischen Stockelsdorf und Bad Schwartau zur Sache. Olympia führte zwei Mal, doch der ATSV drehte die Partie. Für die Gäste war es die erste Saisonniederlage. Somit ist kein Team der Liga mehr ohne weiße Weste. Sarikoc sorgte im anderen Highlight des Wochenendes für den einzigen Treffer zwischen Ratzeburg und Vorwerk. Der VfL übernahm damit die Tabellenführung.

Richtig knallige 20 Minuten am Stück erlebten die Fans am Steinrader Damm, wo der FCD II zur Pause mit 4:3 führte und zwei Rückstände (0:2 und 1:3) drehte. Nach der Pause lief es dann nicht mehr und die Dornbreiter verloren. Ebenfalls hin und her, das aber über die kompletten 90 Minuten, ging es auf Marli. Hier wechselte die Führung gleich fünf Mal und fand mit TuS den Sieger gegen Ahrensbök.

Stimmen zum Spieltag:

TSV Pansdorf II – Türkischer SV 18:2 (6:0)

Lennart Landsberg (Pansdorf): „Wir sind froh, dass wir den ersten Heimsieg eingefahren haben. Das Ergebnis sagt alles, mehr möchte ich dazu nicht sagen. Danke an den Türkischen SV, dass sie Moral bewiesen und bis zum Ende gespielt haben. Wir wünschen dem Türkischen SV weiterhin viel Erfolg.“

ATSV Stockelsdorf – Olympia Bad Schwartau 4:2 (3:2)

Michael Hellberg (Stockelsdorf): „Das war die richtige Antwort auf letzte Woche. Unabhängig vom Spielausgang sind wir aufgetreten wie wir es uns vorgenommen haben. Darauf haben wir in der Woche hingearbeitet. Jeder hat sich reingehauen und gezeigt, dass uns auch ein Rückstand nicht aus der Ruhe bringen braucht. Verdienter Dreier! Olympia wünschen wir weiterhin viel Erfolg.“

Alex Weiß (Olympia): „Wenn man in Stockelsdorf zweimal führt, es aber nicht schafft, danach vernünftige Zweikämpfe zu spielen, dann liegt man zur Pause 2:3 hinten. In der zweiten Halbzeit hatten wir Möglichkeiten das 3:3 zu machen. Machen es dann wirklich richtig gut. Am Ende bekommst du noch einen rein und verlierst so ein Spiel. Aber das wirft uns nicht um. Wir werden das aufarbeiten und nächste Woche wieder Vollgas geben.“

FC Dornbreite II – TSV Kücknitz 4:7 (4:3)

Patrick Schumann (Dornbreite): „Eine Starke erste Halbzeit in der wir zeigen, dass wir als Mannschaft Fußball spielen können und den Rückstand zu unseren Gunsten drehen. In der zweiten Halbzeit verfallen wir leider in alte Muster und stellen das Arbeiten unerklärlicherweise ein und Kücknitz gewinnt, auch dank ihrer Standartstärke, verdient. Wir müssen das Spiel positiv sowie negativ aufarbeiten und nächstes Wochenende wieder gemeinsam agieren. Am besten über 90 Minuten.“

Michael Kreft (Kücknitz): „Gegen Dornbreite II haben wir Höhen und Tiefen erlebt. Wir fangen gut an, machen gleich zu Beginn unsere Tore, führen 3:1 und lassen dann, aus unerklärlichen Gründen, das Spiel komplett aus dem Ruder laufen. Keine Ordnung mehr, kein Zugriff. Somit bekommen wir zu Recht die entsprechenden Gegentore und gehen mit einem 3:4 Rückstand in die Pause. In der zweiten Hälfte wurden die Anforderungen an jeden Einzelnen sehe gut umgesetzt. Von Beginn an sehr kontrolliert und mit guten Zugriff in die zweiten Hälfte gestartet, machen mit einem Freistoß den Ausgleich und erarbeiten uns danach weitere gute Gelegenheiten, die wir nutzen. Somit ein verdienter Sieg aufgrund der zweiten Halbzeit mit dem Endergebnis von 7:4. Sehr wichtige drei Punkte für uns.“

Preußen Reinfeld II – SC Buntekuh 1:2 (1:1)

Christopher Naatz (Reinfeld): „Bis zur Führung haben wir es gut gemacht und anschließend alle unsere grundlegenden Tugenden vermissen lassen. Mit der gezeigten Leistung und Einstellung sind wir als Trainerteam und vor allem auch die Spieler absolut unzufrieden. Dienstag spielen wir im Pokal und wollen schnell wieder in die Spur kommen und leidenschaftlichen Fußball zeigen.“

Nauzad Hassan (Buntekuh): „Am Ende ein verdienter Sieg. Wir waren bei der Sache und haben alle Zweikämpfe angenommen.“

Kronsforder SV – TSV Gudow 1:4 (1:2)

Peter Jäger (Kronsforde): „Leider schaffen wir es momentan nicht das abzurufen, zudem wir in der Lage sind. Trotz nahezu Bestbesetzung läuft es einfach nicht. Gudow hat zu Recht gewonnen. Jetzt heißt es den Abstiegskampf anzunehmen.“

Lennart Burmeister (Gudow): „Endlich Mal wieder ein Erfolgserlebnis nach schwierigen Wochen. Eine gute geschlossene Mannschaftsleistung gegen tapfer kämpfende Kronsforder. Hoffentlich können wir nächste Woche im Heimspiel nachlegen und eine kleine Serie starten.“

TuS Lübeck – MTV Ahrensbök 5:4 (2:2)

Andi Burghammer (TuS): „Wir haben bis zur letzten Minute sehr viel Willen und Leidenschaft an den Tag gelegt und die drei Punkte auf Marli behalten. Das Spiel stand lange auf Messers Schneide. Wir gehen aber aufgrund der Chancen nicht unverdient als Sieger vom Platz.“

Shorty Bohnsack (Ahrensbök): „Eine Niederlage, die nicht nötig gewesen wäre. Jede Situation, jeder lange Ball, jeder Einwurf wurde gefährlich auf dem kleinen Platz. Wir kriegen es denn nicht hin die Führung zu Ende zu spielen. Die Woche wissen wir jetzt, woran wir arbeiten werden.“

Fortuna St. Jürgen – TSV Schlutup 2:0 (2:0)

Kenny Siggelkow (Fortuna): „Tolles Spiel meiner Mannschaft. Mit der richtigen Mentalität, der richtigen Einstellung und wenn wir uns als Team präsentieren bringt es richtig Spaß und am Ende können wir so auch erfolgreich sein und sogar einen verdienten Dreier verbuchen.“

Björn Lippke (Schlutup): „Erste Halbzeit komplett verschlafen. Zweite Halbzeit standen wir besser, haben aber verdient verloren. Fortuna war bissiger.“

Ratzeburger SV – VfL Vorwerk 0:1 (0:0)

Marc Fischer (Ratzeburg): „Ich kann uns nur wenig Vorwürfe machen. Gerade in der ersten Halbzeit spielen wir Vorwerk teilweise an die Wand, verpassen es aber in vielen Szenen uns mit einem oder mehr Toren zu belohnen. Zweite Halbzeit wollten wir dann eigentlich geduldig bleiben, wurden dann aber phasenweise nervös und hatten dann unnötige Ballverluste. Genau in der Phase kam der VfL dann auch stärker ins Spiel und macht das Tor.
Glückwunsch an Vorwerk, die ein guter und fairer Gegner waren.“

Benjamin Schramm (Vorwerk): „Es war das erwartete Top-Spiel in dem wir in der ersten Halbzeit zu passiv waren und somit Ratzeburg die Bühne überlassen haben. Zweite Halbzeit haben wir mehr Druck ausgeübt, uns ins Spiel gebissen und den Gegner zu Fehlern gezwungen. Der Sieg ist in meinen Augen aufgrund der starken zweiten Halbzeit auch verdient.“

Hier geht es zur Tabelle.