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Barmenia Roland Kahl

Lübeck – Der 8. Spieltag steht an und so langsam lassen sich erste Trends erkennen. Sereetz und Eichholz marschieren vorne weg, beide haben aber am Wochenende schwere Partien vor sich. Sereetz bekommt es zuhause mit Tremsbüttel zu tun und Eichholz hat mit der SVG Pönitz den Tabellenvierten zu Gast.

Verfolger Phönix II trifft auf Pölitz, Rapid muss nach Schackendorf. Im Tabellenkeller verlieren Güster, Möhnsen und Hamberge erst einmal den Anschluss. Möhnsen muss nach Groß Grönau, die anderen beiden Teams treffen direkt aufeinander.

Die Stimmen zu den Spielen:

SG Sarau/Bosau – SC Rönnau 74 (Sa., 16 Uhr, Schulstraße)

Jürgen Oelbeck (SGSB): „Am Samstag reist der Aufsteiger aus Rönnau zu uns. Die Rönnauer haben bisher teilweise respektable Ergebnisse erzielt und fast immer gute Kritiken erhalten. Sie werden sicher nicht nach Sarau fahren, um die Punkte freiwillig abzuliefern. Wir wollen das Spiel gewinnen, wissen aber, dass uns ein schweres Spiel bevorstehen wird.“

Thorsten Krämer (SCR): „Ein weiteres, schweres Auswärtsspiel gegen die SG Sarau/Bosau. Wir wissen, dass Sarau ein heißes Pflaster ist. Der achte Tabellenplatz spiegelt aus unserer Sicht nicht die wahre Stärke wieder. Aber mit dem Rückenwind aus Hamberge und dem einen oder anderen verletzten Spieler, der zurückkehrt, sind wir nicht chancenlos, wenn wir den Fight annehmen und 100 Prozent in die Waagschale werfen.“

Leezener SC – SSC Hagen Ahrensburg (Sa., 16.15 Uhr, Hamburger Straße)

Carsten Holst (SSC): „Ein wichtiges Spiel für uns. Es wird Zeit in die Spur zu kommen, wir sind allerdings personell gebeutelt. Nichts desto trotz hatten wir eine gute Trainingswoche. Ich bin auf das Spiel gespannt.“

1. FC Phönix Lübeck II – SSV Pölitz (Sa., 16.30 Uhr, Travemünder Allee)

Jan-Christian Hack (SSV): „Wir haben am Samstag das nächste Kaliber vor der Brust. In einem Spiel, wo Phönix der klare Favorit ist, haben wir nichts zu verlieren. Wir müssen alles hineinwerfen, um dort etwas mitzunehmen. Die Spieler wissen, worauf es ankommen wird. Ich freue mich auf die Partie.“

Sereetzer SV – VfL Tremsbüttel (Sa., 16.30 Uhr, Berliner Straße)

Florian Germann (SSV): „Am Samstag empfangen wir den VfL Tremsbüttel im heimischen Waldstadion. Die Begegnungen im letzten Jahr waren beide eng und hart umkämpft. Wir stellen uns also auf eine sehr intensive Partie mit vielen Zweikämpfen ein. Nur mit der nötigen Aggressivität und der richtigen Einstellung werden wir erfolgreich sein, zudem wollen wir natürlich alles geben, um unsere Serie auszubauen.“

Eichholzer SV – SVG Pönitz (So., 14 Uhr, Guerickestraße)

Sebastian Wenchel (ESV): „Uns erwartet am Sonntag ein mehr als ernst zu nehmender Gegner an der Guerickestrasse. Die Pönitzer kommen mit starken 13 Punkten im Gepäck und werden uns mit Sicherheit nichts schenken. Wir werden aber auf Sieg spielen, um unseren treuen Zuschauern den Sonntag zu versüßen. Personell sieht es bei uns gut aus, wir haben 23 Mann zur Verfügung. Die Stimmung ist, logischerweise, gut. Es kann also losgehen.“

Martin Wagner (SVG): „Am Sonntag treffen wir auf eine spielstarke Mannschaft. Der Eichholzer SV ist mit Favorit in der Verbandsliga. Trotz der neun Punkte in den letzten drei Spielen, müssen wir am Sonntag natürlich sehr wachsam sein und müssen versuchen, unsere alte Stärke, die wir gegen Güster nicht hatten, zu finden. Den Kader werden wir nach dem Abschlusstraining bestimmen.“

Eintracht Groß Grönau – SV Borussia Möhnsen (So., 15 Uhr, Am Torfmoor)

Robertino Borja (EGG): „Mit Borussia Möhnsen kommt ein Aufsteiger ans Torfmoor. Das wird keine einfache Aufgabe für uns. Auch wenn es auf dem Papier anders aussieht, müssen die Jungs wieder eine Top-Einstellung zum Spiel finden. Ich bin aber guter Dinge, die Jungs sind gut drauf und außerdem wollen wir unsere Siegesserie weiter ausbauen.“

Felix Stamer (Möhnsen): „Ein Blick auf das Torverhältnis reicht schon, um sagen zu können, wo Eintrachts große Stärken liegen: im Angriff. Mit 26 erzielten Toren bilden sie die beste Offensive der Liga, die wir nur im Kollektiv werden stoppen können. Wir müssen darauf hoffen, dass Ihnen der Spagat zwischen Angriff und Abwehr nicht immer gelingt, unsererseits giftig sein und dann natürlich bereit sein, jeden kleinen Fehler der Hausherren zu bestrafen.“

SV Schackendorf – SC Rapid Lübeck (So., 15 Uhr, Am Sportplatz)

Christian Arp (SCR): „Es gibt sicherlich einfachere Aufgaben, als einen Sieg in Schackendorf zu erreichen. Aber nach den letzten beiden Niederlagen möchten wir natürlich so schnell wie möglich wieder in die Spur kommen und werden gut vorbereitet in die Partie gehen.“

SSV Güster – SV Hamberge (So., 15 Uhr, Roseburger Straße)

Matthias Beeck (SVH): „Sonntag steht für uns das nächste, richtungsweisende Spiel an. Mit Güster haben wir einen erfahrenen Verbandsligisten zum Gegner, der sich aktuell auch schwer tut. Für uns wird es enorm wichtig sein, unsere individuellen Fehler, die in jedem Spiel gnadenlos mit Gegentreffern bestraft werden, abzustellen und endlich mal hochkonzentriert zu starten. In unserer derzeitigen Lage geht es nur über Kampf und Willen. Wir hoffen, dass unsere Jungs das endlich begriffen haben und im Kollektiv, was immer unsere Stärke war, zeigen, dass sie Verbandsliga können.“