Anzeige
Barmenia Roland Kahl

Lübeck – Die Party in den Fan-Bereichen auf der Lohmühle dauerte nach dem Regionalligaspiel zwischen VfB Lübeck und VfB Oldenburg noch an (HL-SPORTS berichtete), da sollte es außerhalb des Stadions für einige Anhänger beider Clubs dagegen noch in die 3. Halbzeit gehen. Bei der Abreise der Oldenburger „Fans“, die schon zu Beginn der Partie mit dem Abbrennen von Feuerwerk und Raketen auf sich aufmerksam machten, kam es zu einem Aufeinandertreffen mit Lübeckern. Die Polizei hatte die Lage schnell unter Kontrolle und verhinderte auf dem Park & Ride Platz hinter dem Kunstrasenplatz eine körperliche Auseinandersetzung.

Einsatzleiter Torsten Bastian schilderte die Situation bei HL-SPORTS wie folgt: „Ungefähr 20 bis 30 Vermummte wollten in die Richtung von den zwei Oldenburger Bussen laufen. Die Oldenburger waren schon eingestiegen und sind aufgrund des Geschreis und Hundegebell wieder aus dem Bus gestiegen. Unser Job war es die beiden Gruppierungen zu trennen. Das haben die Kollegen sehr schnell erledigt und die Situation hat sich aufgelöst. Es hat dabei einen Pfeffersprayeinsatz gegeben. Körperliche Auseinandersetzungen haben wir nicht festgestellt und es gab keine Festnahmen.“

Die Polizei ging von einem ruhigen Abend aus, „da sich die Lübecker bisher bei allen Spielen so ruhig gezeigt haben und es ist ja auch unser Job, solche Situationen zu unterbinden“, so Bastian weiter. Insgesamt waren die Niedersachsen mit drei Bussen angereist. Ein Sponsoren-Bus, ein Bus mit „normalen“ Fans und im letzten Bus waren einige „Auffällige“, wie der Einsatzleiter weiter mitteilte.

„Mit Sanktionen muss der eine oder andere rechnen, der sich im Oldenburger Block bei den Pyro-Aktionen beteiligte. Unsere Videoaufzeichnungen werden nun ausgewertet und Ermittlungen aufgenommen“, so Bastian abschließend.