lobeca/Felix Schlikis
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Barmenia Roland Kahl

Lübeck – Es war einiges los am heutigen Sonnabend in der Oberliga. Da verlor zum Beispiel der SV Todesfelde beim Oldenburger SV. Nach 90 intensiven Minuten lautete es 3:4 aus Sicht der Segeberger. In der Hansestadt Lübeck durfte hingegen der 1. FC Phönix ebenso wie der VfB Lübeck II jubeln. Die Stadtnachbarn ließen in ihren Heimauftritten gegen Inter Türkspor Kiel und Frisia 03 Risum-Lindholm nichts anbrennen und gewannen. Nicht ganz nach Wunsch lief es für Eutin 08, die beim TSB Flensburg knapp unterlagen. Dafür schnappten sich die Preußen aus Reinfeld durch ein 3:1 beim PSV Neumünster drei wichtige Punkte.

 

Die Stimmen:

VfB Lübeck II – SV Frisia 03 4:2 (2:1)

Serkan Rinal (VfB II): Der Sieg war in der Höhe verdient. Schade, dass wir in der ersten Hälfte zu viele Chancen ausgelassen haben. Leider waren wir auch nach dem zwischenzeitlichen 4:1 dann etwas zu nachlässig, fehlte es dort an der notwenigen Körperspannung. Trotzdem war das insgesamt ein guter Auftritt, sind wir zufrieden.

 

TSB Flensburg – Eutin 08 3:2 (2:1)

Hendrik Block (Eutin 08): In der ersten Halbzeit waren wir leider nicht zu einhundert Prozent auf dem Platz. Dennoch hätten wir direkt nach dem Anpfiff in Führung gehen können. Das 0:1 konnten wir schnell egalisieren. Letztendlich gehen wir mit einem 1:2 in die Halbzeit. Danach haben wir ein anderes Gesicht gezeigt und ein gutes Spiel abgeliefert. Beim 1:3 helfen leider wieder mit, geben uns aber nicht auf und hätten nach dem zwischenzeitlichen 2:3 quasi mit dem Schlusspfiff noch das 3:3 machen können. Ich denke, einen Punkt hätten wir uns aufgrund der zweiten Halbzeit absolut verdient gehabt.

 

PSV Neumünster – Preußen Reinfeld 1:3 (0:3)

Michael Clausen (Preußen): Das war ein verdienter Sieg aufgrund einer starken ersten Halbzeit, in der wir sogar noch höher hätten führen können.

 

Oldenburger SV – SV Todesfelde 4:3 (2:0)

Florian Albrecht (OSV): Die Zuschauer haben ein sehr interessantes, spannendes und intensives Spiel gesehen. Wir schießen dann die Halbzeitführung heraus, machen das richtig gut. Mit der ersten Aktion nach der Pause gelingt das 3:0. Todesfelde hat uns dann in der Folge richtig gefordert. Die wollten zwar noch was reißen, aber wir konnten den Vorsprung verteidigen. Das war insgesamt eine gute Leistung der gesamten Mannschaft. Einzig der Platzverweis für Daniel Junge, der nun gegen Eutin nicht dabei sein kann, trübt das ganze ein bisschen.

Bastian Holdorf (SVT): Wir kriegen in der ersten Hälfte zwei Gegentore. Die haben auch nur zwei Chancen gehabt. Dazu kommt noch eine Rote Karte für Benni Klimmek. In der zweiten Halbzeit bekommen wir das 0:3. Was die Mannschaft dann abgerissen hat war klasse. Mit zehn Mann haben wir Oldenburg in Schach gehalten, hatten viel mehr Torchancen in einem hoch emotionalen Spiel. Das stimmt mich positiv für das nächste Spiel. Am Ende vergeben wir leider auch noch einen Elfmeter. Insgesamt muss ich meiner Mannschaft für die zweite Hälfte aber ein Lob aussprechen. Insgesamt hat aber Oldenburg nicht unverdient gewonnen, eben vier Tore und wir nur drei erzielt.

 

Die bisherigen Ergebnisse vom 12. Spieltag in der Übersicht:

VfB Lübeck II – SV Frisia 03 4:2

1. FC Phönix Lübeck – Inter Türkspor Kiel 5:0

TSV Kropp – Eckernförder SV (abgesagt)

TSB Flensburg – Eutin 08 3:2

Husum – SC Weiche Flensburg 08 II (abgesagt)

PSV Neumünster – Preußen Reinfeld 1:3

Oldenburger SV – SV Todesfelde 4:3

SV Eichede – TSV Bordesholm (So. 14 Uhr)