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Lübeck – Am kommenden Sonnabend (14 Uhr) steht für den VfB Lübeck das nächste Match in der Regionalliga Nord auf dem Programm. Ein Heimspiel gegen die Reservemannschaft von Hannover 96.
 
Gegen Hannover 96 II? Da war doch was? Richtig, denn in der letzten Spielzeit reichte es einerseits durch das 1:1 im April nicht für einen erhofften Dreier, wurden wichtige Zähler im Kampf um die Meisterschaft liegengelassen. Zum anderen standen damals nach Beendigung auch nicht wirklich sportliche Dinge im Vordergrund. Die Führungsetage der Niedersachsen äußerte damals nämlich Rassismus-Vorwürfe. VfB-Anhänger sollen während der Partie Nachwuchs-Kicker Chris Gloster als Affe bezeichnet haben. Seit dem allerdings ruht still der See. Grund genug für HL-SPORTS der Sache einmal auf den Grund zu gehen und in diesem Fall bei Thomas Schikorra (VfB-Vorstand) nach dem derzeitigen Stand der Dinge zu befragen.

HL-SPORTS: Moin Thomas. Bring uns doch einmal kurz auf den neusten Stand…

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Thomas Schikorra: „Das kann ich tun. Der NOFV hat bereits ermittelt, das Sportgerichtsverfahren ist schon länger eingestellt.“

HL-SPORTS: Hannover soll, ebenso wie der VfB Lübeck, auch Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt haben. Ist das richtig?

Thomas Schikorra: „Wir haben das meines Wissens schon vor Hannover getan und das insgesamt angesichts der Schwere der Vorwürfe auch sehr ernst genommen.“

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AOK

HL-SPORTS: Gibt es diesbezüglich nun Konkretes zu vermelden?

Thomas Schikorra: „Ob das komplett abgeschlossen ist, ob es ein Ergebnis gibt, kann ich nicht sagen. Eine Information darüber haben wir bisher nicht erhalten.“

HL-SPORTS: Danke Thomas.