Andre Porath
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Barmenia Roland Kahl

Lübeck – Den Kreisliga-Fans steht ein langes Wochenende bevor. Zum einen, weil schon am Freitag der Startschuss für den 13. Spieltag fällt und es somit an drei Tagen Spiele ausgetragen werden. Zum anderen dürfen sich TuS Lübeck und ATSV Stockelsdorf ebenfalls auf ein langes Wochenende freuen. Sie haben beide spielfrei. Die Begegnung zwischen beiden Clubs wurde auf den 1. März des kommenden Jahres verlegt. Grund: TuS bat bei Stodo um Verlegung. Stodo stimmte sofort zu.

Olympia kommt die Vorverlegung ganz recht. Die Ostholsteiner können vorlegen und grundsätzlich nur gegen den bisher sieglosen Tabellenletzten verlieren. Möglich ist, dass aber genau das den KSV antreibt. Die Quoten stehen schlecht, doch wie war das mit der Geschichte von David und Goliath?

Ob sich der Türkische SV von der zweiten hohen Klatsche erholt hat, wird man in Buntkuh sehen. Es ist tagesformabhängig, was die Gäste zu bieten haben – aktuell also eine Wundertüte. Respektvoll empfängt der SCB den Gegner, stapelt dabei allerdings sehr tief.

Stimmen zum Spieltag:

Kronsforder SV – Olympia Bad Schwartau (Fr., 19.30 Uhr)

Peter Jäger (Kronsforde): „Der Frust war am Dienstag groß. Für das Spiel gegen Olympia gibt es auch nichts Neues. Wir kämpfen weiter, immer weiter.“

Alex Weiß (Olympia): „Wir freuen uns auf ein tolles Spiel unter Flutlicht. Ein Freitagabendspiel ist eine schöne Abwechslung. Wir werden die Möglichkeit nutzen und nach dem Spiel noch einen Mannschaftsabend starten, hoffentlich mit einem Sieg im Gepäck. Dafür müssen wir aber hochkonzentriert Zu Werke gehen und weiterhin die Leidenschaft zeigen, welche wir auch in den letzten Spielen auf den Platz gebracht haben. Kronsforde wird wieder alles geben und kann uns jederzeit, sollten wir nicht voll da sein, richtige Probleme bereiten. Wir sind aber, besonders in der Defensive, so stabil geworden, was insgesamt sieben zu-Null-Spiele und unser derzeitiger Tabellenplatz auch belegen, dass wir mit breiter Brust auftreten werden. Daran erkennt man, dass ergebnisorientierter Fußball eine Weiterentwicklung in taktischen Bereichen nicht ausschließt.“

MTV Ahrensbök – VfL Vorwerk (Sa., 14 Uhr)

Shorty Bohnsack (Ahrensbök): „Mit VfL Vorwerk kommt der beste Aufsteiger zu und auch mit einer der Favoriten dieser Liga – die Mannschaft mit einer starken Offensive. Wir gehen ins Spiel als Außenseiter von der Tabellensituation her, aber wollen dem Gegner Paroli bieten und die drei Punkte bei uns behalten.“

Benjamin Schramm (Vorwerk): „Buntekuh ist abgehakt. Wir und die Jungs sind sehr selbstkritisch mit dem Spiel und dem Ergebnis umgegangen und wollen in Ahrensbök wieder ein anderes Gesicht zeigen. Es wird nicht einfach, aber wir wollen den Druck nach oben aufrecht halten und das Spiel gewinnen.“

Preußen Reinfeld II – TSV Schlutup (So., 12.30 Uhr)

Christopher Naatz (Reinfeld):

Björn Lippke (Schlutup): „Ja am Sonntag geht es nach Reinfeld. Wir haben das letzte Spiel aufgearbeitet und ich erwarte eine Reaktion. Wir wissen, dass es sehr schwer wird. Wollen aber trotzdem alles reinhauen.“

SC Buntekuh – Türkischer SV (So., 14 Uhr)

Nauzad Hassan (Buntekuh): „Wir erwarten einen Gegner, der nicht einfach sein wird und müssen geduldig in das Spiel gehen. Die drei Punkte sind für uns Pflicht.“

TSV Gudow – TSV Kücknitz (So., 14.30 Uhr)

Lennart Burmeister (Gudow): „Nach dem Kantersieg beim Türkischen SV, wollen wir unbedingt mal wieder auf unserem Segrahner Berg drei Punkte holen. Wir können den Sieg ganz gut einschätzen, hätten die Tore lieber auf Buntekuh und Fortuna aufgeteilt, wo wir vier Punkte liegen gelassen haben. Die Mannschaft trainiert in den letzten Wochen sehr gut, was an unseren letzten Ergebnissen auch erkennbar ist. Kücknitz hat am Dienstag sein wichtiges Spiel gewonnen und möchte sicherlich gegen uns nachlegen. Wir freuen uns auf ein hoffentlich spannendes und ansehnliches Spiel. Verzichten müssen wir am Sonntag auf Koring und N. Burmeister.“

Florian Kleinschmidt (Kücknitz): „Jetzt heißt es Autos volltanken, die weiteste Auswärtsfahrt in dieser Saison steht bevor, ab nach Gudow. Vielleicht so etwas wie die große Unbekannte in dieser Liga. Da die Gastgeber seit fünf Spielen ungeschlagen sind und wir erfahrungsgemäß wissen, dass es immer eine besonders unangenehme Herausforderung ist in Lauenburg anzutreten, ist uns die Schwere der Aufgabe bewusst. Fehlen wird uns dabei definitiv der Gelb-Rot gesperrte Julian Gieseler, ansonsten müssen wir wie immer an unsere Leistungsgrenze gehen und dann schauen wir mal wofür das am Ende reicht.“

Fortuna St. Jürgen – TSV Pansdorf II (So., 15 Uhr)

Kenny Siggelkow (Fortuna): „Ob unser nächster Gegner der Richtige ist und dann auch noch zu diesem Zeitpunkt, um unsere Abwärtsspirale zu stoppen, wird sich zeigen. Eines ist aber gewiss, wenn wir das Spiel gegen Pansdorf gewinnen wollen, dann wird es gerade in den Bereichen Mentalität, Laufbereitschaft und Zweikampfhärte ein hartes Stück Arbeit für uns werden. So stellen wir uns auf einen starken Gegner ein und werden unsere Kräfte bündeln, um unseren Zuschauern mal wieder etwas Anständiges zu bieten.“

Lennart Landsberg (Pansdorf): „Nach zuletzt punktreichen Spielen, wollen wir an unsere gute Form anknüpfen und in der Tabelle weiter nach oben klettern, jedoch erwartet uns eine schwere Aufgabe. Die Mannschaft, die die bessere Einstellung findet, wird das Spiel gewinnen. Von der Qualität her sind wir auf Augenhöhe.“

Ratzeburger SV – FC Dornbreite II (So., 15 Uhr)

Marc Fischer (Ratzeburg): „Für uns gilt es jetzt weiter Schritte zu machen. Der Erfolg gegen Stockelsdorf gibt uns ein tolles Gefühl, aber der ist nichts wert, wenn wir nicht hungrig bleiben. Die Kadersituation entspannt sich vermutlich etwas und wir wollen in den nächsten Wochen weiter angreifen. Bei Dornbreite II wissen wir noch aus dem letzten Jahr sehr gut, dass man das ganze Spiel voll fokussiert bleiben muss. Da heißt es Wiedergutmachung zu betreiben.“

Nico Westphal (Dornbreite): „Die Rollen sind vor dem Spiel klar verteilt, aber wir wollen die positiven Erlebnisse aus den letzten Spielen mitnehmen und befreit aufspielen. Der Druck wird eher auf der anderen Seite liegen.“

Verlegt:
TuS Lübeck – ATSV Stockelsdorf (1.3.2020)

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