Andreas Schock
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Lübeck – Sechs Punkte Vorsprung hat der Eichholzer SV nach dem zwölften Sieg im 13. Spiel in der Verbandsliga auf Konkurrent Sereetzer SV. Der ESV gewann am Freitagabend gegen den Tabellenvorletzten Borussia Möhnsen 5:0 (1:0).

Nach der Partie sagte der Sieger-Coach Sebastian Wenchel zu HL-SPORTS: „Möhnsen hat mitgespielt. Das finde ich gut, weil man das von einer Mannschaft, die unten steht, nicht unbedingt erwarten kann. Das Pressing war da und Chancen haben sie sich auch herausgespielt, doch Marco Hentschel bei uns im Tor hat in den zwei bis drei Situationen sehr gut reagiert und auch nichts weiter zugelassen. Unsere Abwehr stand ebenfalls gut und hat wieder zu Null gespielt. Jetzt freuen wir uns entspannt als bleibender Tabellenführer und können ruhig auf die anderen Sportplätze schauen.“

Borussen-Trainer Felix Stamer meinte: „Das Ergebnis ist in meinen Augen zu hoch. Gerade in der ersten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel, vielleicht sogar mit einem kleinen Vorteil an Chancen für uns. Eichholz geht durch einen Elfmeter in Führung, den nicht jeder gibt. Mehr kam von ihnen auch nicht. Der nächste Elfer war dann wieder eine 50/50-Entscheidung. Dabei sind wir ganz gut aus der Kabine gekommen und wenn du ein gutes Spiel machst und dann 0:2 hinten liegst, ist es immer etwas schwierig für die Köpfe. Wir haben umgestellt und sind noch offensiver gewesen. Eichholz hat das ausgenutzt und am Ende kann man sagen, wenn das Spiel 6:3 oder 6:4 ausgeht, wäre es auch in Ordnung. Wir hatten auch noch ganz gute Chancen. Eichholz hat natürlich eine super Qualität und wenn man da etwas holen möchte, dann muss schon alles stimmen. Verdienter Sieg für Eichholz und Glückwunsch an dieser Stelle. Dabei sollten sie sich einmal überlegen, wer da so den Ticker schreibt. Das ist nicht repräsentativ für den Verein. Das ist leider das respektloseste, was ich seit langem gelesen habe und spiegelt überhaupt nicht das wider, was da passiert ist. In Zeiten der Internet-Trolle kann man das wohl nicht verhindern.“ Elf Niederlagen bei elf Spielen hat der Aufsteiger auf seinem Konto.

Verfolger Sereetz schaut am Sonnabend nach Leezen, wo Phönix Lübeck II antritt. Die Adler-Reserve könnte an den Ostholsteinern in der Tabelle vorbeiziehen.