Lobeca/Michael Raasch
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Barmenia Roland Kahl

Lübeck – In der Regionalliga Nord gelangte der VfB Lübeck am Sonnabend zu einem 4:0 (1:0) gegen Hannover 96 II, zeigte ein anderes Gesicht, als zuvor bei der Pleite in Havelse. Der 7. Heimsieg in der Spielzeit 2019/2020 sorgte zudem dafür, dass die Schleswig-Holsteiner ihren 1. Tabellenplatz in der 4. Liga erfolgreich verteidigten. HL-SPORTS sammelte nach dem Abpfiff vor den 2.396 Zuschauern an der Lohmühle wieder Stimmen und Statements bei den Beteiligten.

Rolf Martin Landerl (Trainer): „Wir hatten uns auf einen unangenehmen Gegner eingestellt, konnten aber schnell das Heft in die Hand nehmen. In der ersten Hälfte haben wir wenig hinten zugelassen, konnten auch das 1:0 machen. Das 2:0 fiel dann zu einem günstigen Zeitpunkt. Es folgten bekanntlich das 3:0 und 4:0. Wir nehmen das jetzt gerne mit. Die Truppe hat sich jedenfalls rein gearbeitet in das Match, gerackert und sich den Sieg verdient.“

Ahmet Arslan (Offensivallrounder): „Wir haben 90 Minuten dominiert, in der Höhe verdient gewonnen und eine Reaktion auf die Niederlage in Havelse gezeigt. Meiner Meinung nach hätte es sogar auch höher werden können. Man kann aber nicht viel Schlechtes finden. Klar geht es immer besser, doch das wäre jetzt Meckern auf hohem Niveau.“

Patrick Hobsch (Sturmkollege von Arslan): „Mich stört nicht, dass ich selbst nicht getroffen habe. Ich bin eher froh, dass wir so einen souveränen Sieg geholt haben. Schon in der ersten Hälfte waren wir gut, hatten Möglichkeiten, konnten diese aber nicht konsequent zu Ende spielen. Positiv ist es aber, dass wir zu Null spielen konnten, Hannover 96 insgesamt im Griff hatten.“

Sven Mende (Mittelfeld-Organisator): „Der Sieg war verdient. Wir waren souverän, sind auch gleich gut in die Zweikämpfe gekommen. Jetzt freuen wir uns auf den Pokal, das Spiel beim TSB Flensburg am Donnerstag, das sicherlich nicht einfach werden wird.“