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Barmenia Roland Kahl

Hamburg – Da ist sie, die erste Heim-Niederlage des Hamburger SV in dieser Saison. Allerdings nicht in der 2. Bundesliga, sondern im DFB-Pokal. 1:2 lautete das Ergebnis nach 120 Minuten am vergangenen Dienstag gegen den VfB Stuttgart. Noch vor drei Tagen siegte der HSV gegen die Schwaben im Punktspiel mit 6:2. Dieses Mal ging es anders aus und die Rothosen sind aus dem Pokal raus. Die Stimmen nach der Partie:

Daniel Heuer Fernandes (HSV-Torwart): „Es war eine unglückliche Niederlage und das bei dem erwarteten Pokalfight. Wir haben alles rausgehauen, aber es waren Kleinigkeiten, die das dann entschieden haben. Wir werden weitermachen.“

Aaron Hunt (Hamburgs Kapitän): „Es war bis zum Ende ein offenes Spiel. Der VfB hatte einfach mehr Glück und hat das Tor zum Ende gemacht. Wir haben danach nochmal alles probiert, aber es leider nicht mehr geschafft. Es war ein typischer Pokalfight. Wir hatten in der ersten Halbzeit schon die eine oder andere gute Balleroberung, aber haben im Spiel nach vorne vielleicht nicht immer die richtige Entscheidung getroffen. Vor drei Tagen war das ein Stück weit besser. Wir hätten es in einigen Momenten einen Tick besser machen können. Das ich ausgewechselt wurde, war im Vorweg abgesprochen. Es war ja wieder mein erstes Spiel seit einiger Zeit.“

Dieter Hecking (Trainer der Hamburger): „Der VfB ist nicht unverdient in die nächste Pokalrunde eingezogen. Es war nicht zu erwarten, dass es noch einmal so ein Showdown, wie am Sonnabend wird. Wir hatten Schwierigkeiten mit dem hohen Anlaufen der Stuttgarter und haben nicht immer die Lösungen gefunden. Der Platz hat auch so ein bisschen reingespielt. Der VfB Stuttgart hat sich am Ende mit dem 2:1 belohnt. Wir waren nicht konsequent im Spiel nach vorne und hatten kleinere Unsauberkeiten. Ab der 55. Minute ging es nur noch zwischen den Strafraum, es gab eine hohe Intensität beider Mannschaften. Wir haben alles investiert, aber die klare spielerische Linie war dann nicht so. Wir hatten jetzt die letzten zehn Tage drei Spitzenspiele und wenn man nach 90 Minuten abrechnet, haben wir davon keines verloren. Das ist gut, was wir da machen und es sollte keinen großen Knacks geben für die nächsten Wochen. Wir müssen daraus lernen.“

Tim Walter (VfB-Coach): „Ich habe am Wochenende schon gesagt, wir kommen wieder. Und das haben wir dann auch so getan und gewonnen. Wir haben ein Spiel von zwei klasse Mannschaften, wo wir vielleicht etwas mehr die Kontrolle hatten. Hamburg blieb immer gefährlich. Wir haben es versucht kompakter anzugehen und das ist uns gelungen. Wir haben schön auf die Fresse bekommen und jetzt gezeigt, dass wir Respekt verdient haben.“

DFB-Pokal (2. Runde):

Dienstag, 29. Oktober:
MSV Duisburg – 1899 Hoffenheim 0:2
1. FC Saarbrücken – 1. FC Köln 3:2
SC Freiburg – 1. FC Union Berlin 1:3
Hamburger SV – VfB Stuttgart 1:2 n.V.
VfL Bochum – Bayern München 1:2
SV Darmstadt 98 – Karlsruher SC 0:1
Bayer Leverkusen – SC Paderborn 07 1:0
Arminia Bielefeld – FC Schalke 04 2:3

Mittwoch, 30. Oktober:
1. FC Kaiserslautern – 1. FC Nürnberg (18.30 Uhr)
SC Verl – Holstein Kiel
VfL Wolfsburg – RB Leipzig
Werder Bremen – 1. FC Heidenheim
Fortuna Düsseldorf – Erzgebirge Aue (20.45 Uhr)
Borussia Dortmund – Bor. Mönchengladbach
Hertha BSC – Dynamo Dresden
FC St. Pauli – Eintracht Frankfurt