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Lübeck – Am Reformationstag fand das Halbfinale zwischen dem TSB Flensburg und dem VfB Lübeck statt. Der VfB zog durch ein 3:1 (2:0) ins Finale ein.

Der VfB hatte von Anfang an mehr Spielanteile und kam in der 6. Minute zu seiner ersten Chance, die aber zur Ecke geklärt wurde. Bereits der nächste gute Angriff führte dann zur Führung für den VfB (12.). Ahmet Arslan nutzte einen Fehler der Flensburger Defensive und ließ Ole Rathmann mit einem Lupfer aus der Distanz keine Chance. Nach 27 Minuten musste der VfB dann den Torwart wechseln, weil Benjamin Gommert sich bei einer Abwehraktion verletzt hatte. Für ihn kam Lukas Raeder ins Spiel. In der 37. Minute kam der Ball nach einer abgewehrten Ecke wieder lang in den Strafraum und Yannick Deichmann köpfte ihn über den herauslaufenden Rathmann zum 2:0 ins Tor. Fünf Minuten vor der Pause hatten die Gastgeber eine Phase mit mehreren guten Gelegenheiten, die aber von Raeder zunichte gemacht wurden und zu einer kleinen Eckballserie führten. Bis zur Pause passierte nichts mehr.

Nach dem Wiederanpfiff kamen die Flensburger mit mehr Schwung aus der Kabine, der VfB schien in den Verwaltungsmodus geschaltet zu haben. Raeder rettete in der 50. Minute bei einem Kopfball der Gastgeber, fünf Minuten später aber war auch er geschlagen. Ein Schuss sprang von der Latte zurück und Timo Carstensen brauchte nur noch zum Anschluss einzudrücken. Danach drängte der TSB auf den Ausgleich, aber ohne Erfolg. Eine Viertelstunde vor dem Ende übernahm der VfB wieder das Spiel. Trotzdem kam Flensburg in der Schlussphase zu mehreren gefährlichen Szenen. In der 88. Minute machte dann Nicolas Hebisch den Deckel drauf, als er eine Flanke im Tor unterbrachte. Kurz danach war Schluss.

Das war ein hartes Stück Arbeit. Im Finale wartet jetzt der SV Todesfelde, der durch einen Treffer in der Nachspielzeit Weiche Flensburg bezwang.

Statistik:
TSB Flensburg – VfB Lübeck 1:3 (0:2)
Tore: 0:1 Arslan (12.), 0:2 Deichmann (37.), 1:2 Carstensen (55.), 1:3 Hebisch
Lübeck: Gommert (27. Raeder), Weißmann, Kim, Arslan, Mende, Deichmann (70. Lippert), Hebisch, Halke, Hoins, Bock (83. Malone), Riedel