Lobeca/Michael Raasch
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Barmenia Roland Kahl

Lübeck – Der Eichholzer SV hat sich auch am 15. Spieltag nicht beirren lassen und sein Auswärtsspiel in Schackendorf deutlich gewonnen. Damit ist der Platz an der Sonne wieder eingenommen. Im Tabellenkeller holte Borussia Möhnsen seinen ersten Sieg im Spiel gegen den SV Hamberge. Die SG Sarau/Bosau (in Tremsbüttel), der SC Rapid (gegen Pölitz) und Eintracht Groß Grönau (gegen Rönnau) siegten ebenfalls und bilden weiterhin die Spitze der Gruppe hinter dem Führungstrio.

Die Stimmen zu den Spielen:

VfL Tremsbüttel – SG Sarau/Bosau 2:3 (0:0)

Jörn Schläfke (SGSB): „Wir sind 1. Halbzeit nur zäh ins Spiel gekommen und haben gute Torchancen nicht genutzt. 2. Halbzeit machen wir es dann besser und sind viel präsenter, gehen dann folgerichtig 2:0 in Führung und machen leider den Deckel nicht drauf, da wir gute Einschussmöglichkeiten ungenutzt lassen. Wir spielen dann aber auch zu sorglos, so dass wir die Anschlusstreffer bekommen. Wir bringen es aber zum Glück dann doch noch über die Zeit. Unterm Strich geht der Sieg dann aber in Ordnung.“

SV Schackendorf – Eichholzer SV 0:4 (0:1)

Sebastian Wenchel (ESV): „Die beiden Trainingseinheiten unter der Woche auf Rasen haben uns gut getan. Wir gewinnen verdient, wenn auch ein bisschen hoch, in Schackendorf auf einem guten Platz, gegen einen bissigen Gegner. Nach dem 0:2 war die Gegenwehr des Gegners gebrochen. Zum Ende des Spiels ließ dann auch der Regen nach und die Sonne kam sogar ein bisschen raus.“

Eintracht Groß Grönau – SC Rönnau 74 5:3 (2:3)

Dennis Gohr (EGG): „Leider waren wir heute im Spiel gegen Rönnau wieder in den ersten Minuten noch nicht richtig im Spiel und lagen durch einen schnellen Doppelschlag bereits nach fünf Minuten mit 0:2 zurück. Erst nach 20 Minuten konnten wir einigermaßen ins Spiel finden und durch Bolat auf 1:2 verkürzen. Leider konnte Rönnau den Vorsprung dann durch einen sehr guten Freistoß von Bibo auf 1:3 erhöhen. Die erste Halbzeit war insbesondere in unserer Defensive im Abwehrverhalten aber auch im Spielaufbau durch sehr viele Fehler geprägt. Dadurch gelang es uns kaum, in der Offensive genug Druck aufzubauen. Auch wenn wir uns durch den erneuten Rückstand nicht haben einschüchtern lassen, fehlte die meiste Zeit die Entschlossenheit und der absolute Wille auch über den Kampf das Spiel zu drehen. Zum Glück konnten wir kurz vor dem Halbzeitpfiff erneut durch Bolat auf 2:3 verkürzen. In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft dann deutlich konzentrierter gearbeitet und sich wieder auf ihre Stärken besonnen. Insbesondere in der Defensive standen wir deutlich sicherer. So konnten wir das Spiel mehr und mehr an uns reißen und bestimmen. Der Ausgleich durch Beyer zehn Minuten nach Wiederanpfiff war somit nur eine Frage der Zeit. Leider haben wir es zwischenzeitlich trotz diverser Chancen versäumt, den Führungstreffer zu machen und konnten diesen dann erst durch den berechtigten Foulelfmeter durch Karro erzielen der dann auch noch kurz vor Schlusspfiff auf 5:3 erhöhen konnte. Nach einem schwachen Beginn hat die Mannschaft trotz 0:2- und 1:3-Rückstand insbesondere in der zweiten Halbzeit eine tolle Moral gezeigt und sich zurück ins Spiel gekämpft und dadurch am Ende verdient gewonnen.“

Thorsten Krämer (SCR): „Die Enttäuschung ist nach 2:0- und 3:1-Führung groß, zumal wir uns nach einer berechtigten Roten Karte selbst schwächten. Hinzu kommt der Ausfall von zwei Spielern, nachdem vor dem Spiel schon drei Spieler absagen mussten. Am Ende ist der Grönauer Sieg gegen 10 Mann verdient. Ärgerlich ist ein nicht gegebenes, klares Foulspiel, aus dem sich ein Konter entwickelt, der im Anschluss zu einem ebenfalls berechtigten Elfmeter führt. Daraus resultierte das 4:3 für Grönau. Die Mannschaft hat sich aber heute in dieser Konstellation nichts vorzuwerfen.“

SSC Hagen Ahrensburg – SVG Pönitz 2:0 (2:0)

Carsten Holst (SSC): „Es ist sehr gut, dass wir gewonnen haben, allerdings war das nur in der 1. Halbzeit überzeugend. Wir haben in der 2. Halbzeit das Ergebnis mehr oder minder verwaltet, da hätte ich gerne bisschen mehr gesehen. Wir freuen uns über die drei Punkte. In Eichholz haben wir sicherlich besser gespielt, haben das Spiel aber verloren. Jetzt haben wir es über die Runden gebracht. Wir sind zufrieden und haben uns jetzt die Punkte geholt, die wir in anderen Partien mit besserer Leistung liegen gelassen haben. “

Christian Born (SVG): „Taktisch war das heute unsere beste Auswärtsleistung. Daher ärgert mich die Niederlage auch sehr. Es war heute mehr drin, wir haben es aber zu selten geschafft, gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Für das nächste Spiel gilt, genau da ansetzen, aber konsequenter werden. Das Spiel heute zeigt, dass wir auch Auswärts immer besser werden und auf einem guten Weg sind.“

Borussia Möhnsen – SV Hamberge 2:0 (1:0)

Felix Stamer (Möhnsen): „Verdienter Sieg in einem Spiel, dem die Tabellensituation beiden Teams anzumerken war. Leider verpassen wir es, eine der Kontersituationen sauber zu Ende zu spielen, um das 3:0 zu machen. So wurde es zum Ende hin noch einmal unnötig spannend. Dennoch: Endlich der erste Dreier, wurde Zeit. Wir wissen aber, dass das erst der Anfang sein kann und wir das nächste Woche bestätigen müssen.“

Matthias Beeck (SVH): Statement folgt

SC Rapid Lübeck – SSV Pölitz 6:1 (4:1)

Christian Arp (SCR): „Wir sind früh durch einen Elfmeter in Führung gegangen, kassieren dann das 1:1, gehen aber relativ schnell wieder die Führung. Der Sieg geht auf jeden Fall in Ordnung. Wir haben das Ganze auch spielerisch gelöst und die Härte im Spiel von Pölitz angenommen. Wir haben in den Zweikämpfen gegen gehalten und uns davon nicht beeinflussen lassen. In der 2. Halbzeit ist das Spiel etwas verflacht. Wir haben dann noch auf 6:1 erhöht und das Spiel verdient gewonnen.“

Axel Kallenbach (SSV): „Die 1. Hälfte ging klar an Rapid, nicht nur vom Ergebnis her. Bei uns fehlte es an Laufbereitschaft, Einsatzwillen und Einstellung. Rapid agierte clever, versuchte uns früh unter Druck zu setzen. Wir kamen nicht in die Zweikämpfe und wenn, dann gingen sie verloren. Das 1:0 per Handelfmeter konnten wir noch durch eine Ecke ausgleichen, aber nachdem das 2:1, 3:1 und 4:1 für Rapid gefallen war, war der Drops bereits innerhalb der ersten 45 Minuten gelutscht. 2. Hälfte versuchten wir nochmal alles, agierten aggressiver und druckvoller. Dies, und die Tatsache das Rapid ein paar Gänge zurückschaltete, reichte dann aber nur noch dafür, dass Ergebnis bei 1:6 zu halten. Alles in allem ein verdienter Sieg für Rapid. Bei uns ist aktuell der Wurm drin, es klappt derzeit nicht viel.“