Bad Oldesloe – Ab der kommenden Saison 2014/2015 wollen der FFC Oldesloe und der VfL Oldesloe ihre Kräfte bündeln (HL-SPORTS berichtete). Gemeinsames Ziel ist es, eine bessere Zukunft des Frauen- und Juniorinnenfußballs in der Region Bad Oldesloe zu entwickeln und langfristig wieder eine Spitzenteam in Schleswig-Holstein zu werden.

Die Verantwortlichen beider Vereine kamen aufgrund der Entwicklung im Frauen- und
Juniorinnenfußball hinsichtlich der demografischen, wirtschaftlichen aber auch ehrenamtlichen Bedingungen zu dem Ergebnis, dass durch die Zukunft nur in der Gemeinsamkeit liegen kann. Die Zusammenführung der Ressourcen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und sportlicher Kompetenz ebnen einen positiven und erfolgreichen Weg für die Zukunft des Frauen- und Juniorinnenfußballs in der Region Bad Oldesloe.

In nur fünf Wochen haben die Verantwortlichen beider Vereine unter der Leitung und Moderation von Wolfgang Dibbern in sehr konstruktiven und äußerst fairen Gesprächen ein Zukunftsmodell und den weiteren Fahrplan erarbeitet.

Unter dem Dach der Fußballabteilung des VfL Oldesloe wird ab dem 1. Juli 2014 der gesamte Sport- und Spielbetrieb zusammengeführt. Die Mitglieder des FFC Oldesloe werden der Vereinbarung nach automatisch in den VfL Oldesloe integriert. Der weibliche Fußballbereich behält im VfL Oldesloe dabei seine wirtschaftliche Selbständigkeit.

Die Mitglieder beider Vereine wurden bereits in der vergangenen Woche über das Vorhaben informiert. Der Bürgermeister und der Bürgerworthalter der Stadt Bad Oldesloe wurden am Dienstag über die Pläne unterrichtet. Die notwendige Vereinbarung unterschrieben die Vorstände beider Vereine am 14. und 17. März.

Der FFC Oldesloe wird am 25. April 2014 eine Mitgliederversammlung zwecks der Zusammenführung beider Vereine durchführen und geht von einer breiten Zustimmung aus. Sollte die Abstimmung positiv ausfallen, werden die Verbände satzungsgemäß bis zum 30. April offiziell über den Zusammenschluss informiert. Danach haben beide Vereine bis zum 15. Juni Zeit, alle notwendigen Anträge und Formalitäten der Verbände abzuarbeiten. Mit insgesamt sieben Mannschaften soll dann der Start in eine neue Ära und die Saison 2014/2015 erfolgen.

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