Eichede – Das Unentschieden am vergangenen Wochenende bei Hannover 96 II war wie ein Segen für den SV Eichede. Nach einem 0:3-Rückstand kam die Mannschaft von Coach Oliver Zapel zurück und schaffte es, einen Punkt aus der niedersächsischen Landeshauptstadt mitzunehmen. Nun geht es am Sonntag in einem weiteren „Endspiel“ um 14 Uhr zu Hause gegen die Bundesliga-Reserve des Hamburger SV.

Die Hamburger konnten am Mittwoch den VfR Neumünster mit einem Tor in der 85. Minute besiegen und verschafften sich so einen Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz. Damit vermieste der HSV die Premiere von VfR-Neu-Coach Uwe Erkenbrecher, der unter der Woche das Amt übernahm (HL-SPORTS berichtete).

Fünf Punkte trennen die Stormarner nun vom Rothosen-Nachwuchs. Das Hinspiel entschied Andre Kossowski mit dem einzigen Treffer der Partie zu Gunsten des Schleswig-Holstein-Meisters.

Trotz alledem ist der SV Eichede seit 14 Partien ohne Dreier. Lediglich vier Unentschieden sprangen dabei heraus, was die Situation an der Matthias-Claudius-Straße nicht besser macht.

„Am Sonntag werden wir vor allem versuchen, die leidenschaftliche Vorstellung aus Hannover zu bestätigen. Die dort präsentierte Geschlossenheit und Überzeugung hat uns davor etwas gefehlt. Gelingt uns das, haben wir eine gute Basis, um dann auch spielerische Glanzpunkte zu setzen. Dabei ist es uns relativ egal, welcher Profi am Sonntag für die Rothosen aufläuft. Beeinflussen können wir es eh nicht. Von daher beschäftigen wir uns auch gar nicht weiter damit“, so Zapel gegenüber HL-SPORTS.

Personell sieht es nicht so rosig aus. Ole Rienhoff droht nach einem Schmerzschub erneut auszufallen. Außerdem werden Kemo Kranich und Sammy Güzel weiterhin fehlen. Arnold Lechler fehlt, laut Aussage des Trainers, noch die Kraft. Einige andere Akteure konnten – einmal mehr beruflich bedingt – kaum trainieren. „Da müssen wir wieder ganz eng zusammenrücken und über die Geschlossenheit kommen“, hofft der 46-jährige.

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