
Lübeck – Jemand mit seiner Torquote macht zwingend auf sich aufmerksam. Folglich hat sich er VfB Lübeck die Dienste eines der treffsichersten Angreifer der vergangenen Oberliga-Saison gesichert. Selim Ajkic wechselt vom TSV Sasel an die Lohmühle und soll künftig die Offensive der Grün-Weißen verstärken.
Der 25-Jährige spielte in der vergangenen Spielzeit groß auf und erzielte beeindruckende 37 Tore in 34 Oberligapartien. Mit dieser Ausbeute machte der 1,95 Meter große Mittelstürmer weit über die Hamburger Fußballszene hinaus auf sich aufmerksam. Seine körperliche Präsenz, Kopfballstärke und sein ausgeprägter Torriecher sollen nun auch dem VfB Lübeck zugutekommen.
„Musste nicht lange überlegen“
Ajkic wurde unter anderem in den Nachwuchsleistungszentren von Eintracht Norderstedt, Holstein Kiel und Viktoria Köln ausgebildet. Weitere Stationen führten ihn nach Österreich und Italien sowie zum Heeslinger SC, Altona 93 und zur dritten Mannschaft des Hamburger SV, ehe ihm beim TSV Sasel endgültig der Durchbruch als Torjäger gelang.
Der Angreifer freut sich auf seine neue Aufgabe in Lübeck: „Nach dieser Saison wollte ich den nächsten Schritt gehen. Als der VfB Lübeck auf mich zukam, musste ich nicht lange überlegen. Dieser Verein steht für Leidenschaft, Tradition und ambitionierte Ziele“, sagt Ajkic. Nun wolle er mit seinen Toren dazu beitragen, dass der VfB eine erfolgreiche Zukunft gestalten könne.
Arbeit, Mentalität und Ehrgeiz
Sportvorstand Hanno Behrens sieht in dem Neuzugang weit mehr als nur einen klassischen Torjäger. „Selim hat in der vergangenen Saison eindrucksvoll bewiesen, welche Qualitäten er im Strafraum besitzt. Seine Torquote spricht für sich, aber sie ist nicht der einzige Grund für unsere Entscheidung“, erklärt Behrens. Besonders seine Arbeit gegen den Ball, seine Mentalität und sein Ehrgeiz hätten die Verantwortlichen überzeugt. Der VfB sei davon überzeugt, dass Ajkic in Lübeck den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen werde.










