Benjamin Petrick erzielte den Siegtreffer für den SV Todesfelde beim VfR. Foto: Lobeca/Lamprecht

Lübeck – Bis zur 88. Minute roch am Sonntag alles nach einer Auswärtsniederlage des SV Todesfelde, lautete es für die Kreis-Segeberger 1:2 beim VfR Neumünster. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse, drehten Treffer von Perry Dodoo (88.) und Benjamin Petrick (90.) das Match komplett. Damit nicht genug: Parallel sorgte der 1. FC Phönix Lübeck II für einen Paukenschlag, siegte bei Holstein Kiel II und gab somit „Tofe“ reichlich Schützenhilfe beim Thema Kampf um den Meistertitel.

Stark

Ab 16 Uhr musste dann auch der Oldenburger SV und Kaltenkirchen ran. Beim Duo lief es allerdings in Abschnitt eins zunächst nicht wirklich optimal. Beide Mannschaften lagen beim Gang in die Pause mit 1:2 in Rückstand. Am Ende verbuchte aber der OSV auf eigenem Terrain drei Punkte gegen den MTSV Hohenwestedt. Die KT gelangte beim abstiegsbedrohten Inter Türkspor Kiel ebenfalls zu einem Dreier.

VfR Neumünster – SV Todesfelde 2:3 (2:0)

Tore: 1:0 Lippegaus (12.), 2:0 Alija (19.), 2:1 Awuku (50.), 2:2 Dodoo (88.), 2:3 Petrick (90.)

Dirk Hellmann (SVT): „Das ist der nächste Entwicklungsschritt bei uns – Glückwunsch an die Mannschaft. Schon in der ersten Halbzeit waren wir klar besser. Neumünster war aber brutal effizient, hat zweimal auf das Tor geschossen und zwei Tore gemacht. Dann liegst du 2:0 hinten, gehst damit auch in die Pause. Wichtig war es dann ruhig zu bleiben. Das sind wir alle geblieben. Das 1:2 war hochverdient, dass 2:2 auch eigentlich nur eine Frage der Zeit. Dann hast du Jungs von der Bank mit Perry Dodoo und Benni Petrick. Perry kommt auf einer ungewohnten Position rein, macht das Ding zum 2:2 eiskalt. Der bringt so viel mit der Junge, es hat mich gefreut, dass er sich belohnt und der Mannschaft geholfen hat. Das Benni dann auch entsprechend hilft ist toll. Insgesamt ist das ein hochverdienter Erfolg in Neumünster, ein wichtiger Schritt.“

Oldenburger SV – Hohenwestedt 5:3 (1:2)

Tore: 0:1 Engbrecht (6.), 1:1 Kaps (22., Elfmeter), 1:2 Helmcke (42.), 1:3 Ksenofontov (52.), 2:3 Freund (54.), 3:3 Kaps (70.), 4:3 Freund (84.), 5:3 Salke (87.)

Florian Stahl (OSV): „Nach jetzt drei gewonnenen Spielen in Folge bin ich unheimlich stolz, trotz der Umstände und angeschlagenen, auch fehlenden Spielern, dass wir heute erneut gewonnen haben. Es ist großartig zu sehen, wie andere Spieler nun in die Lücke springen. Nach 1:3 gegen einen tief stehenden Gegner noch zu gewinnen ist super. Wir sind heute alle zufrieden.“

Inter Türkspor – Kaltenkirchen 2:4 (2:1)

Tore: 1:0 Yildirimer (26.), 1:1 Pietsch (33., Elfmeter), 2:1 Petersen (45.), 2:2 Spreizer (84.), 2:3 Pietsch (85.), 2:4 Pietsch (90.)

Martin Genz (KT): „Das war ein verdienter Sieg für uns. Wir haben in der ersten Halbzeit zwei Schüsse zugelassen auf unser Tor – die auch beide leider den Weg ins Tor gefunden haben. Ansonsten war es auch in der zweiten Halbzeit ein Spiel auf ein Tor, auch hochverdient das wir gewonnen haben. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung, alle sind ans Limit gegangen. Von daher sind wir zufrieden.“

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Holstein Kiel II – Phönix Lübeck II 1:2 (0:0)

Tore: 0:1 Andrikopoulos (47.), 0:2 Ofosu (51.), 1:2 Sohn (81.)

Der 22. Spieltag:

Holstein Kiel II – Phönix Lübeck II 1:2
VfR Neumünster – SV Todesfelde 2:3
Oldenburger SV – Hohenwestedt 5:3
Inter Türkspor – Kaltenkirchen 2:4
PSV Neumünster – SV Eichede 2:2
Nordmark Satrup – Heider SV 1:1
Rotenhof – Reinfeld 4:1
FC Kilia – Eutin 08 7:0

Die Tabelle:

1.SV Todesfelde2055:1950
2.Holstein Kiel II2154:2143
3.SV Eichede1939:2137
4.Heider SV2245:4237
5.FC Kilia Kiel2053:3134
6.Phönix II2039:3533
7.VfR Neumünster1839:3730
8.PSV Neumünster1942:3727
9.Kaltenkirchen2036:4327
10.Nordmark Satrup1828:2823
11.Oldenburger SV1837:5021
12.TuS Rotenhof1936:4320
13.Hohenwestedt1934:4418
14.Eutin 081819:4415
15.Inter Türkspor2222:5914
16.Reinfeld1925:4911

Hält sich der JFV Lübeck in der DFB-Nachwuchsliga?

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Bildquellen

  • SV Todesfelde: Lobeca/Lamprecht
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